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24.10.1997 - 

Neuer Milliarden-Deal im Web-TV-Geschäft

Microsoft plant Beteiligung an Kabelnetzbetreiber TCI

Für dieselbe Summe hatte sich Microsoft erst vor wenigen Monaten einen Anteil in Höhe von 11,5 Prozent am viertgrößten Kabelbetreiber der USA, Comcast Corp., gesichert. TCI braucht viel Geld, um den erwarteten Bedarf an Set-top-Boxen befriedigen zu können, mit denen Internet, PC und Fernseher mehr und mehr zu einer Einheit verschmelzen sollen. Genau das scheint der Ansatzpunkt für Microsofts Engagement zu sein. Der Softwaregigant versucht seit einiger Zeit verstärkt, seinen Einfluß im lukrativen Markt der Unterhaltungselektronik zu vergrößern. Ein Aspekt ist dabei die Kontrolle über Bandbreitenkapazitäten. Weitaus bedeutender aber dürfte die Frage nach einem Betriebssystem-Standard für Set-top-Boxen sein.

Wenngleich TCI-Boß John Malone beteuert, man trete selbstverständlich für eine offene Architektur ein, so dürfte der zu erwartende Geldsegen aus Redmond eine Entscheidung für die proprietäre Web-TV-Lösung von Microsoft zumindest nicht erschweren. Wie empfindlich die Computerindustrie auf neuerliche Monopolisierungsversuche reagiert, zeigt die Unterstützung des engsten Microsoft-Alliierten Intel für einen Vorschlag der Oracle-Tochter NCI zur Einführung eines offenen Standards für das digitale Fernsehen (siehe CW Nr. 41 vom 10. Oktober 1997, Seite 4).