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02.08.2007

Microsoft plant eigene Ruby-Implementierung

Mit "Iron Ruby" sollen Entwickler eine .NET-freundliche Version der Skriptsprache erhalten.

Dynamische Skriptsprachen wie PHP, Perl, Python oder Ruby erfreuen sich dank der dahinter stehenden Frameworks und Bibliotheken zunehmender Beliebtheit, denn die Entwicklung von Web-Anwendungen ist auf diesem Weg inzwischen relativ einfach geworden. Nachdem das CLR-Team von Microsoft mit "Iron Python" bereits eine hauseigene Implementierung für Python vorgestellt hat, soll nun ein Ruby-Pendant nachgeschoben werden. Iron Ruby wird ebenfalls auf dem .NET-Framework aufsetzen und eine interaktive Konsole mit dynamischer Kompilierung unterstützen. Ruby-Entwickler haben damit einen Zugriff auf die .NET-Bibliotheken, ohne dass die Kompatibiltät zur Sprache verloren geht. Das bedeutet aber auch, dass Iron-Ruby-Anwendungen ausschließlich in einer Microsoft-Umgebung laufen. Eine Ausnahme ist laut Microsoft-Manager John Lam die gleichzeitige Verwendung des von Microsoft geplanten Multi-Browser-Plug-ins "Silverlight".

Runtime für Scriptsprachen

Ferner arbeitet Microsoft laut Lam an einer Erweiterung der Common Language Runtime (CLR) von .NET. Dieser mit "Dynamic Language Runtime" (DLR) bezeichnete Aufsatz der Laufzeitumgebung soll speziell die Aspekte dynamischer Skriptsprachen abdecken. Die DLR wird voraussichtlich in einem Jahr fertig gestellt sein. (ue)