Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

15.10.1999 - 

Siemens will zehn Prozent vom Handy-Markt

Microsoft präsentiert Plattform für mobile Internet-Dienste

GENF (CW) - Mit Siemens und Microsoft hatten auf der Telecom 99 gleich zwei große Aussteller Neuigkeiten in Sachen mobile Kommunikation im Gepäck. Während die Münchner sich in Genf dem Thema wiederaufladbare Smartcards widmeten, präsentierte Microsoft eine Serviceplattform für WAP-Dienste.

Beim Münchner Siemens-Konzern verspricht man sich viel vom Massenmarkt für Handies. So peilt der Konzern bis zum Jahr 2001 einen Weltmarktanteil von zehn Prozent an. Dies entspräche einem Absatz von rund 35 Millionen Geräten pro Jahr. Derzeit bringen die Münchner gerademal zwölf Millionen Handies an den Kunden. Zur Unterstützung der Pläne hat der Konzern sich mit 15 Prozent am US-Mobilfunkunternehmen Neopoint beteiligt.

Neben dem Endgerätemarkt hat Siemens noch einen anderen Sektor des Mobilfunkmarktes im Visier: Unter dem Namen "Honey Money" präsentierte der Konzern eine Lösung, die es dem Handy-Benutzer erlaubt, seine Prepaid-Karte via Internet oder Handy-Netz selbst aufzuladen. Bislang mußte er in ein Fachgeschäft gehen, um Guthaben nachzutanken. Allerdings ist Honey Money keine Eigenentwicklung von Siemens, sondern entstand in Zusammenarbeit mit dem finnischen Software-Entwickler More Magic. An diesem hatten die Münchner für 1,5 Millionen Dollar eine 16prozentige Beteiligung erworben. Ebenfalls ein nicht selbst entwickeltes Erzeugnis präsentierte Microsoft: Mit der Software "Internet Cellular Smart Access" (Icsa) zeigte das Unternehmen ein Produkt aus dem Haus des schwedischen GSM-Spezialisten Sendit AB, den die Company im Juli gekauft hatte. Laut Microsoft versetzt Icsa Mobilnetzbetreiber in die Lage, Internet-Dienste für WAP zu offerieren.