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07.02.2003 - 

Einstweilige Verfügung ausgesetzt

Microsoft punktet im Java-Streit

MÜNCHEN (IDG) - Ein US-amerikanisches Berufungsgericht hat eine gegen Microsoft verhängte einstweilige Verfügung ausgesetzt. Der Softwarekonzern sollte ursprünglich binnen 120 Tagen Windows XP mit dem Original-Java von Sun Microsystems ausstatten.

Das Berufungsgericht will nun erst einmal Ende März Microsofts Einwände gegen die von Bezirksrichter Frederick Motz vor wenigen Wochen verhängte einstweilige Verfügung anhören. Richter Motz hatte entschieden, dass Microsoft bis zum 4. Juni 2003 die veraltete Java Virtual Machine (JVM) aus Windows XP entfernen und stattdessen eine aktuelle Java-Runtime-Umgebung im Betriebssystem und dem Internet Explorer zur Verfügung stellen muss.

Microsoft war daraufhin in Berufung gegangen und hatte das Service Pack 1a herausgebracht, das keine JVM-Unterstützung mehr vorsieht. Sollte das Berufungsgericht das Urteil von Richter Motz am Ende doch bestätigen, würde Microsoft das Service Pack 1b veröffentlichen, das die Unterstützung der aktuellen Java-Version durch Windows XP ermöglicht. Microsoft-Sprecher Jim Desler betonte die Kooperationsbereitschaft des Unternehmens, machte aber keinen Hehl daraus, dass man Java künftig nur unter Zwang unterstützen werde. (hv)