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11.12.1992 - 

Auf der Comdex bekanntgegeben

Microsoft reduziert in den USA Preise der Datenbanksoftware

LAS VEGAS (IDG) - Mit dem dazugekauften "Foxpro" und der Eigenentwicklung "Access" will Microsoft im Datenbankmarkt mitmischen. In Zukunft möchte die 2,8-Milliarden-Dollar-Company die ganze Datenbankpalette abdecken, von der Applikation für den Endanwender bis zur Server-Version.

Auf der Comdex zeigte Microsoft sowohl Foxpro 2.5 als auch Access for Windows. Die DOS- und Windows-Version von Foxpro soll noch in diesem Jahr ausgeliefert werden, das Release für den Macintosh und Unix soll im nächsten Jahr folgen. Access befindet sich, so der Anbieter, in den Vereinigten Staaten schon auf dem Weg zu den Händlern.

Damit versucht Microsoft, in den PC-Datenbankmarkt einzudringen, der bislang von Borland dominiert wurde. Analysten gehen davon aus, daß die Paradox-Company einen Marktanteil von rund 35 Prozent hat. Borland hat bereits reagiert und plant, in den nächsten Wochen mit Paradox for Windows und Dbase for Windows auf den Markt zu kommen.

Auch Microsoft hat sich auf die schwierige Newcomer-Situation eingestellt und die Preise für Access und Foxpro auf der Comdex um 200 Dollar reduziert. Beide Programme kosten jetzt rund 500 Dollar.