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24.11.1995

Microsoft reizt Novell weiter NT-Werkzeug ermoeglicht die Verwaltung von Netware-Servern

FRAMINGHAM (IDG) - Microsoft setzt seine Taktik der kleinen Nadelstiche gegenueber dem Rivalen Novell im Netzwerk-Business fort. Nachdem die Gates-Mannschaft die Netzwerker bereits mit vier Tools traktiert hatte, die NT-Server in Netware-Netze integrieren, legt sie nun nach: Mit dem "Directory Service Manager for Netware" bringt die Company ein Tool auf den Markt, das die Verwaltung von Netware-Servern via NT erlaubt.

Der Directory Service Manager for Netware (DSMN) ist das letzte einer Serie von Utilities, die transparente Verbindungen zwischen NT- und Netware-Servern realisieren. Diese Anbindungsmoeglichkeiten werden fuer Novell in zunehmendem Masse kritisch, da sich die Zahl der NT-Server in Netware-Netzen fortlaufend erhoeht, zumal Microsoft das Tool in Amerika fuer nur 99 Dollar verkaufen will. Analysten gehen bereits davon aus, dass das neue Werkzeug einige Anwender endgueltig zur Migration auf NT bewegt.

DSMN ist ein NT-Tool, das es Netzwerkadministratoren erlaubt, die Account-Informationen der User eines Netware-Servers zentral auf der NT-Plattform zu verwalten. Fuer die Endanwender am Desktop hat das Utility den Vorteil, dass sie sich nur einmal mit einem einzigen Passwort einloggen muessen, um auf beide Plattformen Zugriff zu haben. Neben der Moeglichkeit, die User-Informationen fuer beide Plattformen ueber eine einzige Konsole zu verwalten - ein Feature, das Novells "Netsync" nicht bietet -, schaetzen Betatester vor allem die relativ geringe Stoerungsanfaelligkeit des DSMN. "Tritt ein Problem auf, dann stuerzt nicht der komplette NT-File- Server ab", stellte Bill Storey, Managing-Partner beim Consulting- Unternehmen Wells & Storey, fest. Das NLM-basierte Netsync, so Storey, habe dagegen bei Fehlfunktionen oft das gesamte Netzwerk- Betriebssystem in Mitleidenschaft gezogen.