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18.07.1997 - 

Einheitliches Treibermodell für Memphis und NT verworfen?

Microsoft schickt Nachfolger von Windows 95 in den Betatest

Memphis - im internen Microsoft-Jargon auf "Windows 98" getauft - wird aller Voraussicht nach den Web-Browser "Internet Explorer 4.0" enthalten, der als einheitliche Oberfläche des Betriebssystems fungieren und für die Verwaltung lokaler Dateien sowie Web-Pages sorgen soll.

Darüber hinaus soll der Universal Serial Bus (USB) unterstützt werden. So ist vorgesehen, diverse Peripheriegeräte wie Drucker, Maus oder Modem, die bislang via parallele oder serielle Schnittstellen angesprochen wurden, nach dem SCSI-Konzept zu verbinden. Ferner dürften neue Administrations-Tools integriert werden, die die zentrale Installation und Wartung remoter Systeme gewährleistet. Microsoft richtet momentan eine Web-Seite ein, die ein automatisches Upgrade der unterschiedlichen Betriebssystem-Bestandteile via Internet ermöglicht.

Für einige Interessenten hielt das Unternehmen eine Enttäuschung bereit: Während es noch vor kurzem geheißen hatte, Memphis werde mit dem gleichen Win-32-Treiberset wie der große Bruder Windows NT zurechtkommen, ist davon nun keine Rede mehr. Das einheitliche Treibermodell wird - so das aktuellste Statement der Gates-Marketiers - nur teilweise implementiert. Um dennoch eine Kompatibilität zwischen den Treiberarchitekturen der beiden Systeme zu erreichen, soll Memphis den Windows-NT-Kernel nun emulieren.

Schmunzelnd dürfte so mancher Internet-Enthusiast Microsofts Ankündigung hinsichtlich der Verteilung der Testversionen zur Kenntnis nehmen: Während der Hersteller beteuert, das Betarelease stehe ausschließlich für ausgewählte Tester auf einer streng privaten, paßwortgeschützten Web-Seite zur Verfügung, offerieren diverse Seiten im Untergrund des globalen Netzes Exemplare für jedermann zum Telefontarif.