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22.05.1998

Microsoft schreibt für Linux

MÜNCHEN (CW) - Die Gates-Company springt über ihren Schatten und schreibt das erste Programm für das Freeware-System Linux. Laut Branchenblatt "Client Server News" handelt es sich dabei um den "Media Player", die Client-Software für Microsofts neuen "Netshow Theater Server". Sie dient zum Abspielen von Audio- und Videodaten. Die Linux-Version soll dem Bericht zufolge 30 bis 60 Tage nach der Windows-Ausführung auf den Markt kommen, etwa zeitgleich mit den Solaris- und Mac-Varianten. Im Gegensatz zum "Internet Explorer", dessen Portierung auf Unix ursprünglich an Fremdfirmen vergeben wurde, will Microsoft das Multimedia-Front-end für Linux gleich selbst entwickeln. Grund für das Linux-Engagement des Windows-Herstellers ist laut Produkt-Manager Gary Schare die große Nachfrage durch Anwender.

Microsoft hat aber nicht die Absicht, den Multimedia-Server für andere Plattformen als das hauseigene Windows NT anzubieten. Nachfrage danach bestünde wohl: Nach einer kürzlich veröffentlichten Umfrage wird Linux von Internet-Service-Providern (ISPs) auf 26 Prozent aller Rechner genutzt und liegt damit hinter Windows NT an zweiter Stelle.