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10.10.2014 - 

Strategisch

Microsoft setzt weiter große Hoffnungen auf Surface-Tablets

Mit seinen Surface-Tablets ist Microsoft erst spät in den boomenden Markt eingestiegen. Die Verkäufe lagen bislang hinter den Erwartungen zurück. Doch an eine Einstellung der Modellreihe, wie Branchenbeobachter vermuten, denkt das Unternehmen keineswegs.

Microsoft will den Erfolg seines neuen Tablets Surface Pro vor allem mit seinen Unternehmenskunden vorantreiben. Man stehe voll hinter dem Produkt und werde das Programm nachhaltig unterstützen, schrieb Microsoft-Chef Satya Nadella in einem aktuellen Blog-Eintrag. Damit trat der Konzern einem Bericht der "Digitimes" aus Taiwan entgegen.

Microsofts Notebook-Ersatz Surface Pro 3
Microsofts Notebook-Ersatz Surface Pro 3
Foto: Microsoft

Die Nachrichtenseite hatte berichtet, dass Microsoft die Produktion seiner Tablet-Reihe wegen schwacher Verkaufszahlen einstellen wolle und sich dabei auf Quellen aus der Lieferkette berufen (was sie regelmäßig tut und dabei jede Menge Falschmeldungen produziert, Anm. d. Red.). Demnach sei auch das neue Surface Pro 3 weit unter den Erwartungen geblieben.

"Wir glauben, dass eine Stärke der neuen Plattform das reichhaltige Ökosystem aus Hardware und Anwendungen für Unternehmen ist", betonte dagegen Nadella. Microsoft setze seine volle und nachhaltige Unterstützung hinter das Surface-Programm als ein Angebot sowohl für kleine als auch für große Unternehmen.

Wegen des vergleichsweise hohen Preises und der geringen Unterstützung durch Vertriebspartner hätten die ersten beiden Generationen des Tablets dem Konzern bereits einen Verlust von rund 1,7 Milliarden Dollar eingebracht, schrieb die "Digitimes". Microsoft habe von der im Mai gestarteten dritten Generation seines Tablets keine Million Stück abgesetzt.

Microsoft war mit seiner Eigenproduktion erst spät in den damals schon boomenden und von Apples iPad angetriebenen Tablet-Markt eingestiegen. Das erste Modell stellte noch der damalige Microsoft-Chef Steve Ballmer im Juni 2012 vor.

Mit der RT-Version trat der Softwarekonzern direkt in Konkurrenz zu seinen Hardware-Partnern. Mit der Pro-Serie, die mit x86er Prozessoren von Intel ausgestattet ist, will Microsoft vollständige PC-Funktionalität auf das Tablet bringen. (dpa/tc)

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