Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

21.12.2005

Microsoft spielt seine stärksten Trümpfe aus

Für Microsoft wird 2006 ein Jahr wichtiger Updates. Voraussichtlich kommen Windows Vista und Office 12 auf den Markt, Exchange "E12" wird es vor dem nächsten Sylvester nicht mehr schaffen. Trotz eines wachsenden und erfolgreichen Server-Geschäfts und eines sich allmählich stabilisierenden MSN sind Windows und Office nach wie vor die Goldesel für Redmond. Sie werfen mehr als die Hälfte des Umsatzes und über 80 Prozent des Gewinns ab. Gleichzeitig gilt der Desktop seit Jahren als Auslaufmodell, dessen Ende schon oft prognostiziert wurde. Microsoft steht mithin vor der Herausforderung, seine Erfolgsgeschichte gegen die Zeichen der Zeit fortzuführen.

Während das Unternehmen wenig Probleme haben wird, auch Vista mit praktisch jedem neuen PC auszuliefern, steht es mit Office vor größeren Herausforderungen. Es möchte die Bürosoftware neu positionieren und sieht darin nicht mehr vornehmlich Werkzeuge für die persönliche Produktivität. Sie sollen sich vielmehr als intelligente Frontends für diverse Backend-Applikationen einen neuen Markt erobern. Im traditionellen Anwendungsbereich gewinnt mit Open Office eine freie Alternative vermehrten Zuspruch. Dank eines offenen Dateiformats und guter Interoperabilität mit dem MS Office ist sie gerade für den öffentlichen Sektor interessant. Aufgrund der Kooperation von Google und Sun erhielten zudem Spekulationen über ein gehostetes "Google Office" neue Nahrung. (ws)