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26.02.1999 - 

Lösungen kommen mit Windows 2000

Microsoft steigt in das Dokumenten-Management ein

SAN MATEO (IDG) - Über "Tahoe" und "Polar" wird Microsoft sein Back Office für Dokumenten-Management erweitern.

Experten haben Dokumenten-Management-Anbieter schon seit geraumer Zeit davor gewarnt, daß ihnen Microsoft mit eigenen Lösungen das Leben schwermachen könnte. Derartige Vorwürfe entkräfteten die Redmonder bislang mit dem Argument, daß man als Plattformanbieter in sehr hohem Maße von den Lösungspartnern abhänge und diese nicht vergraulen dürfe. Doch jetzt gibt es erste Ankündigungen zu Knowledge-Management-Lösungen, einem IT-Segment, dem nahezu alle Marktforscher hohe Wachstumsraten vorhersagen.

Auf einem Microsoft Technical Briefing (MTB) in Seattle sprach der Branchenriese von zwei neuen Applikationen, die für das kommende Betriebssystem Windows 2000 entwickelt werden. Unter dem Codenamen Tahoe soll der zur Zeit angebotene "Site Server 3.0" um Dokumenten-Management-, Workflow- und Suchfunktionen erweitert werden. Die Unterstützung der Extensible Markup Language (XML) und eine verbesserte Versionskontrolle sind dabei nur einige der erwarteten Features. Erwogen wird auch, Tahoe als Knowledge-Repository für die Portal-Technik MSN.Com einzusetzen.

Das zweite Vorhaben trägt den Namen Polar Server. Seine Basistechnik stellt eine Mischung aus SQL Server, Exchange und Tahoe dar. Die als Bindeglied zwischen Back Office und Office konzipierte Schicht soll die Dokumentenverfolgung erleichtern und in diesem Zusammenhang auch Workflow-Funktionen anbieten. Der Polar Server wird auf der "Active-Directory"-Technik von Windows 2000 beruhen, so daß Analysten mit einem verbreiteten Einsatz nicht vor dem Jahr 2001 rechnen.