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Auch Intuits Quicken ist nicht vorbereitet


05.02.1999 - 

Microsoft stoppt Vertrieb von Finanzplaner Money

MÜNCHEN (CW/vwd) - Microsofts "Money" und Intuits "Quicken", die zwei führenden Programmpakete für die persönliche Finanzplanung, haben erhebliche Probleme mit der Euro-Umstellung. Als Konsequenz stoppt zumindest Microsoft die Auslieferung seines Produkts in Deutschland.

Der stürmische Protest von Money-99-Anwendern hat die Microsoft GmbH zum Handeln gezwungen. Das Finanzprogramm überraschte nicht nur mit Schwierigkeiten bei der Umrechnung europäischer Währungen in den Euro, auch das Modul für Online-Banking bereitet Probleme. Um größeren Schaden zu verhindern, haben sich die Unterschleißheimer jetzt für einen vorübergehenden Auslieferungsstop der Software entschieden. Betroffen sind außer Money 99 auch die Plus-Variante der Software sowie "Money 99 Plus Update".

Bis zum April will Microsoft die Probleme beheben. Wer die Software bereits erworben hat, erhält dann kostenlos eine CD-ROM mit der überarbeiteten Fassung. Ungeduldige können sich bereits vorab die Patches häppchenweise von der deutschen Microsoft-Web-Site herunterladen. Ob damit allerdings die Schwierigkeiten beim Online-Banking völlig gelöst sind, kann nicht garantiert werden: Ingo Gerster, Produktplaner in der deutschen Microsoft-Zentrale, führt einen Teil der Probleme auch darauf zurück, daß einige deutsche Banken ihre Server und Web-Seiten noch nicht an den Euro angepaßt hatten.

Kaum mehr Spaß dürften bislang die Kunden des Microsoft-Konkurrenten Intuit an ihrer Software gehabt haben. Der zur Zeit noch in einer 98er Version vorliegende Finanzplaner Quicken liefert seit der Euro-Umstellung teilweise völlig falsche Vermögenszahlen bei der Aktualisierung von Fondsanteilen über das Internet. Die bevorstehende Version Quicken 99 sei vollständig auf den Euro eingestellt.