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09.02.2007

Microsoft strickt Software auf SaaS-Modell um

Demokurs für Mietsoftware führt Entwicklern SaaS-Besonderheiten vor.

Microsoft stellt seiner Entwicklergemeinde mit der fiktiven Personal-Management-Software Litware HR eine Test- beziehungsweise Referenzapplikation zur Verfügung, die demonstriert, wie sich On-Premise-Software in gehostete Mietangebote umwandeln lässt. "Die Funktionen, die die Software in Hinsicht auf Human Resources bietet, sind nicht so interessant wie die zugrunde liegende Architektur", erklärte Tim O’Brian, Direktor der Platform Strategy Group von Microsoft. So können sich unabhängige Softwareentwickler anhand dieser Anwendung ansehen, wie beispielsweise Microsofts .NET Framework 3.0 und SQL Server 2005 für ein Mehrmandantenmodell eingebunden und konfiguriert werden müssen.

Die Unterschiede

Im Vordergrund stehen bei diesem SaaS-Demokurs die drei Aspekte Skalierbarkeit, Customization und Mehrmandantenfähigkeit, die gehostete Mietsoftware maßgeblich von vor Ort installierten Lösungen unterscheiden. Be- züglich der Skalierbarkeit müssen Entwickler laut Microsoft deutlich über den Unternehmenstellerrand hinausblicken und Lösungen nicht nur für ein paar hundert oder tausend gleichzeitig agierende Nutzer konzipieren, sondern für noch deutlich mehr Concurrent User. Um Software für ein gehostetes Internet-Angebot zu skalieren, spielten unter anderem effektives Caching und eine strengere Applikationspartitionierung eine große Rolle.

Keine Quellcode-Anpassungen

Das Customizing dürfe nicht wie bei On-Premise-Software auf Quellcode-Ebene stattfinden, sondern aus Konfigurierungen bestehen, die in den Metadaten spezifiziert sind. Softwareentwickler sollten sich zudem mehr auf visuelle Designwerkzeuge konzentrieren, so dass man Software über einen Online-Selbstbedienungsmodus anpassen könne. In puncto Mehrmandantenarchitektur wiederum erfordern den Redmondern zufolge die Aspekte Sicherheit und logische Partitionierung besondere Aufmerksamkeit.

Litware HR wurde in C# programmiert, basiert auf dem .NET-3.0-Framework und verwendet die "Windows Workflow Foundation" (WWF) von Vista als Customization-Engine, Active Directory für das Indentitäts-Management, den Internet Information Server (IIS) als Web-Server und den SQL Server 2005 als Datenbank. Microsoft bietet mit "Windows Live" und "Office Live" bereits zwei SaaS-Modelle an. Im Sommer soll dann das erste CRM-Release "Dynamics CRM 4.0" (Codename "Titan") auf den Markt kommen. (ka)