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02.08.2005

Microsoft sucht neue lukrative Geschäftsfelder

Die Umsätze sollen wieder zweistellig wachsen.

Dass die Finanzwelt von einem Unternehmen des Formats Microsoft mehr als nur ein wenig Wachstum erwartet, hat Firmenchef Steve Ballmer erkannt. Die achtprozentige Umsatzsteigerung im kürzlich beendeten letzten Geschäftsjahr war die niedrigste Quote in der Geschichte des Unternehmens. Der Aktienkurs hängt bei 25 Dollar fest. Ballmer setzt stärkeres Wachstum dagegen. Auf einer jährlichen Analystenkonferenz in Redmond erklärte er: "Was wollen wir? Wir wollen mehr, als jeder andere hat."

Um die ehrgeizigen Ziele zu erreichen, skizzierte Ballmer mehrere parallele Wege, ohne allerdings in Details zu gehen. In der Tatsache, dass weltweit 75 Prozent der PCs mit einer älteren Windows-Version laufen, liege ein großes Potenzial. Im nächsten Jahr möchte Microsoft die Anwender zum Umstieg auf das kommende Betriebssystem Windows Vista und die Office-Version 12 bewegen.

Ein nicht weniger wichtiges Gebiet sieht Ballmer in Server-orientierten Produkten für Unternehmen. So ist eine Server-Variante von Office geplant, deren Lizenz im Verbund mit der notwendigen Client Access License zum Anschluss der Desktops ein einträgliches Geschäft verspricht. Um es den Kunden schmackhaft zu machen, soll das Paket Funktionen für System-Management, Sicherheit und E-Mail umfassen, die auf die Bedürfnisse von Power-Usern abgestimmt seien. Außerdem möchte Microsoft Linux da bekämpfen, wo das quelloffene Betriebssystem besonders erfolgreich ist. Das Unternehmen will Produkte und Services für Web-Server und High-Performance-Computing anbieten.

Mehr Gewicht auf Services

Bei diesen Perspektiven kommt schon ein weiterer Ansatz für Wachstum ins Spiel: Dienstleistungen. Microsoft möchte in der "Generation Vista" mit Services Umsätze generieren. Im Gespräch sind Datensicherung, das Ausfiltern von Spam, die Einrichtung von Desktops und Fernwartung. (ls/ue)