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28.05.1999 - 

Partnerschaften sollen es richten

Microsoft sucht über App-Server Anschluß an die heterogene DV

SAN MATEO (IDG) - Die Trendtechnik der Web-Applikations-Server zwingt Microsoft, sich mit der Welt außerhalb von Windows zu befassen. Wie schon früher sollen auch hier Partner die Brücke zu heterogenen DV-Strukturen schlagen.

Die Grundlage der Interoperabilität wird Microsofts Distributed Internet Architecture (DNA) bilden. Sie soll Herstellern von Web-Applikations-Servern wie Allaire, Bluestone, Haht oder Persistence jetzt die Möglichkeit bieten, ihre NT-basierten Produkte über Aufsätze auch Betreibern gemischter IT-Umgebungen zugänglich zu machen.

Das erst kürzlich von Microsoft geäußerte Bekenntnis zu verteilten Architekturen fällt insofern auf, als die Portierungsanstrengungen der Redmonder zuletzt ins Stocken geraten sind. Hatte man das Component Object Model (COM) noch in diverse Unix-Umgebungen gebracht, gibt es für den Nachfolger COM+ bislang keine entsprechenden Pläne. Statt dessen sagte Microsoft nun zu, neue Partner wie Allaire und Bluestone bei der Verwendung von DNA intensiv zu unterstützen. Auf diese Weise sollen Brückentechniken entstehen, mit denen die Hersteller COM+-Services verschiedenen Plattformen anbieten können.

Brücke zwischen MTS und OTS angekündigt

Ein Beispiel dafür wird in der kommenden Woche auf der Microsoft-Entwicklerkonferenz "Tech-Ed" in Dallas erwartet. Dort soll über den Projektstatus einer Brücke berichtet werden, die den "Microsoft Transaction Server" (MTS) mit den Corba-basierenden "Object Transaction Services" (OTS) von Iona verbindet. Die Basis des Austauschs und der Übersetzung bildet dabei das "Transaction Internet Protocol" (TIP). Derartige Konstrukte leiden jedoch erfahrungsgemäß unter einem kaum akzeptablen Performance-Verlust im Vergleich zur Nutzung nativer Services. Dies gilt trotz transparenter Gateways auch für den MTS-Corba-Prototypen, geben Marktbeobachter zu bedenken.

Doch der Versuch allein wird schon als strategisches Zugeständnis Microsofts an andere Plattformen gewertet. Erschwert wird die Initiative des Branchenriesen allerdings aufgrund unterschiedlicher Ansichten innerhalb des Unternehmens, so Al Smith, Entwicklungschef bei Bluestone. Das DNA-Lager setze auf seine mit Java, Enterprise Javabeans und Corba konkurrierende Objekttechnik und versuche nun die Öffnung über Drittanbieter. Im Gegensatz dazu arbeite die MTS-Abteilung auf eine Weise, als gebe es nur Windows.