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23.01.1997 - 

Finanzchef warnt vor einer Marktberuhigung

Microsoft übertrifft Erwartungen der Analysten

In der veröffentlichten Bilanz für das zweite Quartal (Ende: 31. Dezember 1996) weist Microsoft bei einem Umsatz von 2,68 Milliarden Dollar einen Nettogewinn von 741 Millionen Dollar oder 57 Cent pro Aktie aus. Dies entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 22 Prozent beim Umsatz (zweites Quartal 1995/96: 2,20 Milliarden Dollar) beziehungsweise 28,9 Prozent beim Ertrag (575 Millionen Dollar, 45 Cent pro Aktie). Auch die Halbjahresbilanz der Redmonder für das laufende Geschäftsjahr 1996/97 (Ende: 30. Juni) liest sich eindrucksvoll: Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Gewinn um 26,1 Prozent auf 1,35 Milliarden Dollar, der Umsatz wuchs um 18,1 Prozent auf 4,97 Milliarden Dollar.

Finanzvorstand Mike Brown war bei der Kommentierung der gerade die kritischen Analysten überraschenden Ergebnisse (Wallstreet hatte mit einem Gewinn von lediglich 51 Cent pro Aktie im zweiten Qartal gerechnet) jedoch bemüht, die Euphorie zu dämpfen. Zwar sähen die Perspektiven für die nächsten beiden Quartale - unter anderem aufgrund des in den USA und in Deutschland begonnenen Vertriebs des Bürosoftwarepakets "Office 97" - ausgesprochen rosig aus, gleichzeitig müsse man aber für das am 1. Juli beginnende Geschäftsjahr 1996/97 mit einer gewissen Marktsättigung rechnen.

Dies gelte vor allem für die Anwendungssoftware. Zudem seien deutlich höhere finanzielle Anstrengungen bei Forschung und Entwicklung notwendig. Möglicherweise werde der Gewinn künftig nur noch um rund 15 Prozent (Anwendungssoftware) beziehungsweise zehn Prozent (PC-Software) wachsen.