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Hauseigene Schnittstelle soll zum offenen Standard avancieren


06.03.1998 - 

Microsoft und Cisco streben Standard für Network-Directory an

Die DEN wurden von Microsoft und Cisco als eine Art Directory Service konzipiert, der es erlaubt, Anwenderprofile, Applikationen und Netzdienste in einem standardisierten Schema zu verwalten. Auf diese Weise wollen die Partner eine optimale Ausnutzung der im Netz verfügbaren Bandbreite sicherstellen sowie die Netzadministration von einem Punkt aus ermöglichen. Aufgrund der vermehrten Kritik, daß die beiden Companies die Spezifikation zu sehr unter Verschluß hielten, entschlossen sie sich dazu, DEN an die DMTF zu übergeben. Diese Institution soll nun bewerten, ob DEN als Standard geeignet ist.

Kritiker bezweifeln allerdings, ob die DMTF, der eine Affinität zu gewissen Herstellern nachgesagt wird, hierzu das richtige Gremium ist. Sie hätten, wie beispielsweise Rick Villars, Direktor für Netzwerksoftware beim Marktforschungsinstitut IDC, eine Übergabe der Spezifikation an die Internet Engineering Task Force (IETF) bevorzugt. Aus Microsoft-Kreisen verlautet dagegen, daß die DMTF die bessere Wahl sei, da die Verzeichnisdienste auf dem Common Information Model (CIM) beruhten. Und dieses sponsert wiederum die DMTF.

Eine Diskussion, die Netzwerkkonkurrent Novell wenig anficht. Das Unternehmen will DEN mit seinen Novell Directory Services (NDS) unterstützen, sobald ein Standard verabschiedet ist.