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08.02.2005

Microsoft und DFKI kommen sich näher

Dieter Schmitt
Bill Gates interessiert sich für Sprachtechnologie.

Der Softwarekonzern Microsoft prüft eine Partnerschaft mit dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Saarbrücken. Das hat Firmengründer Bill Gates in München mit DFKI-Chef Wolfgang Wahlster vereinbart. Dieser sagte der COMPUTERWOCHE, Gates wolle sich für eine stärkere Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft in Deutschland einsetzen und dafür investieren.

Das DFKI ist als Private Public Partnership organisiert. Gesellschafter sind Großunternehmen, Mittelständler sowie die Länder Rheinland-Pfalz und das Saarland. Mit im Boot sind bislang Bertelsmann, SAP, die Deutsche Telekom, IDS Scheer und Daimler-Chrysler. Microsoft ist nun als weiterer Gesellschafter im Gespräch.

Nach den Worten von Wahlster drängt Gates darauf, in Deutschland die gemeinsame Forschung mit anderen Unternehmen und der Wissenschaft voranzubringen. Die Steuerlast sei für den Microsoft-Gründer dabei nur von geringem Interesse. In den beiden führenden Forschungsstaaten der USA, Kalifornien und Massachusetts, seien die Steuern derzeit sogar am höchsten.

Am DFKI interessiert Microsoft laut Wahlster das Know-how im Bereich der modernen Sprachtechnologie und der bedienerfreundlichen Systeme. "Die Entwicklung geht weg von Tastatur und Maus hin zu Sprache und Gestik", kommentiert Wahlster. Jüngstes Beispiel: Das DFKI präsentierte Ende Januar bei der Querfeldein-Radsport-Weltmeisterschaft im saarländischen St. Wendel Live-Videostreaming auf UMTS-Handys. (hv)

*Dieter Schmitt ist freier Journalist in St. Ingbert.