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02.02.1996 - 

Konkurrenten wollen Lotus das Feld nicht ueberlassen

Microsoft und Novell ergaenzen Groupware um WWW-Features

Anwender von Notes koennen sich beim Upgrade 4.0 nicht nur ueber bessere Replikationseigenschaften, sondern auch wegen weitreichender Internet-Links freuen (vgl. CW Nr. 4 vom 26. Januar 1996, Seite 15: "Notes 4.0: Schoenheitsfehler trueben den positiven Eindruck"). Die Groupware bietet einen transparenten WWW-Zugriff, indem dedizierte Notes-Server die angeforderten Web-Seiten laden, in ein Notes-Dokument konvertieren und anschliessend in einer zentralen Datenbank speichern.

Ein spezielles Notes-4.0-Feature ist die automatische Erkennung sogenannter Uniform Resource Locators (URLs) innerhalb von E-Mails oder Dokumenten. Anwender sollen damit die Moeglichkeit erhalten, ohne langwieriges Suchen eine Web-Adresse per Maus aufzurufen, den installierten WWW-Browser zu aktivieren und so zu der gewuenschten Seite im Internet zu gelangen.

Diesem Beispiel will nun Microsoft in dem kurz vor der Auslieferung stehenden "Exchange Server" folgen. Nur wenige Betatester haben inzwischen einen entsprechenden Programmzusatz erhalten, mit dem sich die URLs in Nachrichten erkennen und im Format der blau gekennzeichneten Hyperlinks anzeigen lassen.

Wie der Web-Zugriff im Messaging-System Groupwise von Novell aussehen wird, soll in Kuerze bekanntgegeben werden. "Web Access", so die Bezeichnung der Technik, wird voraussichtlich ab dem spaeten Fruehjahr zusammen mit dem Update "Groupwise XTD" verfuegbar sein. Grundsaetzlich soll das Verfahren den Gebrauch aller verfuegbaren Web-Browser gestatten, um via Groupwise in das Internet zu gelangen. Noch nicht entschieden ist, ob Novell wie bereits Microsoft und Lotus "Java" als Interpreter fuer Internet- Anwendungen von Sun lizenzieren wird.