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Mit Everett kommt die ISO-Unterstützung

Microsoft verbessert Visual C++ .NET und C# .NET

15.11.2002
SAN FRANCISCO (IDG) - Microsoft arbeitet an verbesserten Versionen seiner Programmiersprachen Visual C++ .NET sowie Visual C# .NET. Dabei will der Konzern C++ weitgehend kompatibel mit dem Standard der International Organiza-tion for Standardization (ISO) machen und bei C# die Wiederverwendung von Programmiercode vereinfachen.

Mit dem für 2003 geplanten "Everett"-Release von Visual Studio .NET will Microsoft seine Programmiersprache Visual C++ .NET auf ISO-Kurs trimmen. Herstellerangaben zufolge entspricht die Sprache dann zu 98 Prozent dem ISO-Standard. Nick Hodapp, Produkt-Manager für Visual C++ .NET, verkündete stolz, dass nun zum ersten Mal ein C++-Compiler aus Redmond konform zum ISO-Standard sei. Für den Anwender hat das den Vorteil, dass er nun C++-Libraries von anderen Herstellern verwenden kann. Darüber hinaus verspricht Microsoft, in Sachen Sicherheit nachzubessern, um Angriffe von Hackern auf Applikationen zu verhindern. Zudem soll der Compiler künftig optimierten Code für Pentium-4- und AMD-Athlon-Prozessoren erzeugen.

Gleichzeitig versucht Microsoft mit der Ankündigung einer überarbeiteten C++-Version, Bedenken zu zerstreuen, der Konzern könnte künftig nur noch auf Visual C# .NET als Programmiersprache für die .NET-Welt setzen. C# ist eine weitere Programmiersprache, deren Verwendung Microsoft im Zuge von Visual Studio. NET stark propagiert. Eine verbesserte Version soll allerdings erst mit Visual Studio .NET for Yukon erscheinen. Deshalb dürfte die Realisierung noch einige Zeit dauern, denn Yukon gilt als Nachfolger von Everett. Dann soll Visual C# .NET etwa mit "Generics" aufwarten, einer Art von C++-Templates, um die Wiederverwendung von Code zu vereinfachen. Ferner ist unter der Bezeichnung "Anonymous Methods" ein Feature geplant, um das Programmieren zu vereinfachen. Zudem sollen Tools beim Management großer Programmierprojekte helfen. (hi)