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30.10.2006

Microsoft wächst zweistellig

Obwohl wichtige Produktfreigaben erst anstehen, erzielte der Softwarekonzern im ersten Geschäftsquartal ein zweistelliges Umsatz- und Gewinnplus.

Microsoft steigerte den Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um elf Prozent auf 10,81 Milliarden Dollar. Der Nettogewinn lag mit 3,48 Milliarden Dollar oder 35 Cent je Aktie um elf Prozent über dem Vorjahresergebnis. Mit beiden Zahlen überraschte das Unternehmen die Analysten an der Wallstreet positiv.

Ergebnisse

Segment Umsatz Veränderung operatives Ergebnis operatives Ergebnis zum Vorjahr im Vorjahr

Client 3,3 Mrd. $ + 4,4% 2,64 Mrd. $ 2,57 Mrd. $

Server & Tools 2,5 Mrd. $ +17 % 827 Mio. $ 608 Mio.$

Online Services 539 Mio. $ - 4,5 % - 136 Mio. $ 68 Mio. $

Microsoft Business 3,42 Mio. $ + 4,3 % 2,25 Mrd. $ 2,24 Mrd. $

Entertainment & Devices 1,03 Mrd. $ +70% - 1,01 Mrd. $ - 1,27 Mrd. $

Nachdem die von Vista und Office 2007 erhofften Einnahmen sich wohl erst im zweiten und dritten Geschäftsquartal niederschlagen, verdanken die Redmonder den Umsatzanstieg vornehmlich den guten Geschäften mit Server-Software und Spielekonsolen. So wuchs die Division Server & Tools gegenüber dem Vorjahresquartal um 17 Prozent. Treiber waren die um 30 Prozent gestiegenen Erlöse mit dem SQL Server 2005. Die deutlich kleinere Entertainment-Sparte legte dank der starken Nachfrage nach Xbox-360-Geräten gar um 70 Prozent zu.

Vista und Office 2007 fehlen

In den beiden wichtigsten Bereichen Client und Business war das Wachstum angesichts der anstehenden Releases eher verhalten. Da Windows Vista für Geschäftskunden im November, für private Nutzer sogar erst im Januar verfügbar sein wird, nahmen die Einnahmen der Betriebssystem-Sparte lediglich um vier Prozent zu. Eine ähnliche Entwicklung verbuchte die Bürosoftwaresparte Business Division. Positive Ausnahme waren hier einzig die Umsätze mit der Mittelstandslösung "Dynamics". Diese legten - wenn auch auf niedrigen Niveau - um 19 Prozent zu.

Die schwächste Leistung lieferte der Bereich Online-Services ab. Die Umsätze der Sparte schrumpften um vier Prozent. Hauptursache dafür waren die rückläufigen Einnahmen im Internet-Zugangsgeschäft. Gleichzeitig gingen allerdings auch die Umsätze mit Online-Anzeigen zurück - ein Bereich, in dem die Gates-Company den Erfolgen von Google nacheifern will.

Aufgrund der insgesamt guten Leistung geht Finanzchef Chris Liddell nun für das Gesamtjahr von leicht höheren Ergebnissen als bisher aus. Die Prognose für das laufende zweite Quartal fällt wegen der Verspätung von Windows Vista dagegen etwas schlechter aus. (mb)