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Windows XP


11.11.2013 - 

Microsoft warnt vor Malware

Heinrich Vaske ist Chefredakteur der COMPUTERWOCHE und verantwortlich im Sinne des Presserechts (v.i.S.d.P.). Seine wichtigste Aufgabe ist die inhaltliche Ausrichtung der Computerwoche - im Web und in der Zeitschrift. Vaske verantwortet außerdem inhaltlich die Sonderpublikationen, Social-Web-Engagements und Mobile-Produkte der COMPUTERWOCHE und moderiert Veranstaltungen. Weitere Interessen: der SV Werder Bremen, Doppelkopf und Bücher - etwa die von P.G. Woodhouse.
Das Sicherheitsrisiko, an alter Windows-Software festzuhalten, sei viel zu groß, erklärt das Unternehmen in seinem Tech-Net-Blog.

von Heinrich Vaske, Chefredakteur Computerwoche

Der Termin ist längst bekannt: Bis zum 8. April 2014 gewährt Microsoft seinen Windows-XP-Usern Support, danach wird es keine Unterstützung und keine Sicherheits-Updates für das sterbende System mehr geben. Im hauseigenen Tech-Net-Blog veröffentlichte kürzlich der für den Bereich Trustworthy Computing zuständige Director Tim Rains den 15. Security Intelligence Report des Unternehmens - mit schlechten Nachrichten für die immer noch beträchtliche Zahl der XP-Anwender.

Dem Bericht zufolge, der sich auf Untersuchungen in mehr als 100 Ländern und Regionen stützt, soll es in der ersten Jahreshälfte 2013 vergleichbar viele Angriffsversuche durch Malware auf die Windows-Varianten XP (Service Pack 3), Vista (SP 2), 7 (SP 1) und 8 (RIM) gegeben haben. Der Blick auf die erfolgreich infizierten Systeme zeige allerdings, dass XP-Modelle sechsmal stärker befallen waren als Windows-8-Systeme. Abgehängte XP-User Laut Microsoft bestätigt das Untersuchungsergebnis, dass moderne Betriebssysteme grundsätzlich besser mit Sicherheitsbedrohungen fertig werden, weil sie neueste Security-Innovationen und Technologien nutzen. Für Cyber-Kriminelle sei es damit ungleich schwieriger und teurer, ihre Schadsoftware auszubringen.

Für Microsoft-Kunden sind das schlechte Nachrichten – für den Softwareriesen selbst eher gute, wächst doch der Druck auf die Kunden, ihre Windows-Welt zu aktualisieren. Wichtigstes Argument aus Redmond: Windows XP sei vor fast zwölf Jahren auf den Markt gekommen – einer „Ewigkeit“ nach IT-Maßstäben. Seit dem Launch habe sich die Population der Internet-Nutzer von 360 Millionen auf mehr als 2,4 Milliarden erhöht, die Auswirkungen auf mögliche Angriffsszenarien seien gravierend. Die Zahl der Malware-Typen gehe heute in die Millionen. Angreifer hätten spätestens vom 8. April 2014 an einen klaren Vorteil gegenüber XP-Anwendern. (hv)

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