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08.08.2003 - 

Argumente statt Emotionen gegen Linux

Microsoft will sachlicher werden

MÜNCHEN (CW) - Microsoft will sich künftig mit sachlichen Argumenten statt Emotionen gegen die Linux-Konkurrenz zur Wehr setzen.

Das Ziel der neuen Sachlichkeit hat Martin Taylor gesteckt. Der ist seit rund drei Wochen neuer General Manager of Platform Strategy und damit für die Microsoft-Richtlinien gegen Open-Source-Produkte zuständig. "Es gab früher einige emotionale Erklärungen; jetzt werden wir über die Fakten reden", ließ Taylor einen Wandel der Firmenpolitik des Softwaregiganten erkennen. "Es ist keine religiöse Diskussion, sondern geht um ein Business-Modell. Wir haben über Linux nicht richtig nachgedacht."

Bisher hatten leitende Microsoft-Manager Open Source als "unamerikanisch" und "Zerstörer intellektuellen Eigentums" tituliert. Das hatte in der Presse zu Belustigungen und bei Anwendern zu Verärgerung geführt, die solche Bemerkungen als Teil einer FUD-Kampagne ("fear, uncertainty and doubt") erkannten. Microsoft-Chef Steve Ballmer bemüht sich, die neue Politik umzusetzen. Vor seinen Marketing-Leuten erklärte er, Windows sei kostengünstiger, schneller und sicherer als Linux. Noch nicht verstanden hat Firmengründer Bill Gates die Message. Er sagte vor Analysten: "Die Open-Source-Lizenz ist nicht offen, weil man mit ihr keine Jobs schaffen kann." (ls)