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Mit Gegenklage auf Angriff des PC-Herstellers reagiert:


15.04.1988 - 

Microsoft wirft Apple Geschäftsschädigung vor

SAN FRANCISCO (CW) - Der Konflikt zwischen Apple und Microsoft (MS) spitzt sich zu. Der PC-Software-Marktführer, vom Macintosh-Hersteller wegen Urheberrechtsverletzung angezeigt, reichte jetzt eine Gegenklage ein.

Microsofts Vorwürfe Apple habe sich des Vertragsbruchs, der Verleumdung und des Eingriffs in Microsofts Geschäftsbeziehungen zu seinen Kunden schuldig gemacht. Das Softwarehaus klagt deshalb auf Schadenersatz wegen Geschäftsschädigung. Außerdem ließ MS-Boß Bill Gates seine Anwälte beim Gericht beantragen, Apples Klage abzuweisen.

Offenbar aus taktischen Gründen verkündete das Softwarehaus zum selben Zeitpunkt, Apples Rechtsvertreter hätten ihre Copyright-Vorwürfe bereits 1986 in einem Brief an das MS-Management erhoben. Allerdings habe damals ein Antwortschreiben der eigenen Anwälte genügt, den Hardwarehersteller aus Cupertino von einer Klage Abstand nehmen zu lassen. Daß Apple nun doch vor den Kadi zog, führen Insider darauf zurück, daß das Unternehmen fürchte, Microsoft könne seine von Apple erworbenen Kenntnisse in Produkte für IBM-Rechner einbringen.