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08.11.2013 - 

Ortswechsel

Microsoft zieht um

Die Zentrale von Microsoft Deutschland liegt bislang in einem nördlichen Vorort von München. In den kommenden Jahren will der Softwarekonzern in den Münchner Stadtteil Schwabing ziehen und dort die Arbeitswelt der Zukunft erproben.
Umzug geplant: Noch zwei bis drei Jahre wird sich die Deutschland-Zentrale von Microsoft in Unterschleißheim befinden.
Umzug geplant: Noch zwei bis drei Jahre wird sich die Deutschland-Zentrale von Microsoft in Unterschleißheim befinden.
Foto: Thomas Cloer

Microsoft verlagert seine Deutschland-Zentrale vom Münchener Vorort Unterschleißheim in die bayerische Landeshauptstadt. In der Parkstadt Schwabing (künftige Adresse: Walter-Gropius-Str. 1-3) soll bis 2016 eines der modernsten Büros Deutschlands entstehen, das "individuelle Entfaltung aller Mitarbeiter", und "zeitgemäße Formen der Zusammenarbeit" mit Hilfe neuer Technologien bieten soll, teilte Microsoft mit. In direkter Nähe sind Fujitsu, MAN, Amazon, Osram, General Electric, Langenscheidt und ChannelPartner ansässig.

Ältere Bürogebäude lassen sich häufig nur mit hohem Aufwand an moderne Anforderungen anpassen. Weil der Mietvertrag am Standort Unterschleißheim 2016 ausläuft, hat Microsoft die Arbeitsplatzbedingungen sowie die räumliche und energetische Effizienz am bisherigen Standort analysiert und sich nach fast zweijähriger Prüfung verschiedener Alternativen für einen Neubau in der Parkstadt Schwabing entschieden.

Parktstadt Schwabing: Direkt neben der Autobahn A9, die von Nürnberg kommend in Münchens Norden endet, sollen die Microsoft-Gebäude die letzte Lücke in der Gewerbe-Zeile schließen.
Parktstadt Schwabing: Direkt neben der Autobahn A9, die von Nürnberg kommend in Münchens Norden endet, sollen die Microsoft-Gebäude die letzte Lücke in der Gewerbe-Zeile schließen.
Foto: GSP Architekten

Microsoft setze bereits auf moderne Arbeitsformen, die den Mitarbeitern mehr Flexibilität bieten sollen. In Unterschleißheim arbeiten derzeit 1.800 Menschen, in ganz Deutschland sind es 2.700. Nicht für alle Mitarbeiter solle es künftig einen eigenen, individuellen Büroplatz geben. Der Softwarekonzern hatte zuletzt erklärt, dass künftig jeder Mitarbeiter einen Anspruch auf einen Heimarbeitsplatz haben solle.

"Arbeitsbedingungen, Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit"

"Neben den Arbeitsbedingungen für unsere Mitarbeiter waren die Wirtschaftlichkeit und die Nachhaltigkeit des Gebäudes sowie die Attraktivität und die Sichtbarkeit des Standortes ausschlaggebend", sagte Christian Illek, Vorsitzender der Geschäftsführung von Microsoft Deutschland. Die bisherige Zentrale in Unterschleißheim liegt mitten in einem verkehrsberuhigten Neubaugebiet und kann kaum erweitert werden.

Die neue 26.000 Quadratmeter große Zentrale an der Walter-Gropius-Straße mit 350 Tiefgaragenstellplätzen, Begegnungs-und Rückzugsflächen, einem Fitnessstudio und begrünten Terrassen solle neue Formen der Zusammenarbeit ermöglichen. Der Hersteller lobt die künftigen idealen Arbeitsbedingungen und die modernste Technik mit zahlreichen Meeting-Räumen, Open Spaces, Rückzugsarealen, informellen Lounges sowie Cafés und Sporteinrichtungen. Auch die technischen Einrichtungen sollen auf dem letzten Stand der Technik sein: Unified Communications, Collaboration Tools und modernste Konferenztechnik. Zusätzlich soll der Neubau für Kunden, Partner und andere Gäste optimalen Platz bieten. Baubeginn soll im Sommer 2014 sein, der Umzug ist für den Sommer 2016 geplant. (dpa/tö)

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