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19.08.2009

Microsoft zieht wegen Word-Verkaufsverbots vor Berufungsgericht

SAN FRANCISCO (Dow Jones)--Der US-Softwarekonzern Microsoft ist wegen eines gerichtlich verfügten Verkaufsverbots für das verbreitete Textverarbeitungsprogramm Word in den USA vor ein Berufungsgericht gezogen. Der in Redmond ansässige US-Softwaregigant beantragte am Dienstag vor einem Berufungsgericht in Washington, dass der Verkauf von Microsoft-Word weiter zugelassen bleibe. Ein Verkaufsstopp würde dem Unternehmen einen "irreparablen Schaden" zufügen, führte Microsoft als Grund an.

SAN FRANCISCO (Dow Jones)--Der US-Softwarekonzern Microsoft ist wegen eines gerichtlich verfügten Verkaufsverbots für das verbreitete Textverarbeitungsprogramm Word in den USA vor ein Berufungsgericht gezogen. Der in Redmond ansässige US-Softwaregigant beantragte am Dienstag vor einem Berufungsgericht in Washington, dass der Verkauf von Microsoft-Word weiter zugelassen bleibe. Ein Verkaufsstopp würde dem Unternehmen einen "irreparablen Schaden" zufügen, führte Microsoft als Grund an.

Vergangene Woche hatte ein Bezirksgericht in Texas entschieden, dass der Vertrieb der derzeitigen Word-Version wegen eines Patentstreites einzustellen sei. Das Bezirksgericht bestätigte damit eine Entscheidung einer Jury vom Mai dieses Jahres. Diese Jury hatte entschieden, dass Microsoft-Word ein Patent des in Toronto ansässigen Unternehmens i4i verletze.

Sollte das vom Gericht in Texas verhängte Verkaufsverbot aufrecht erhalten werden, so hätte diese keine Auswirkungen für Nutzer von Word. Allerdings könnte Microsoft daran gehindert werden, Word 2007 und Word 2003 zu verkaufen. Darüber hinaus wäre Microsoft gezwungen, ein Upgrade der Software wesentlich umfangreicher zu gestalten. Dieses Upgrade ist für nächstes Jahr vorgesehen.

Webseite: www.microsoft.com -Von Jessica Hodgson, Dow Jones Newswires; 49 (0)69 - 29725 102; unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/mkl/rio

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