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29.03.1996 - 

DFS soll mit Cairo 1997 auf den Markt kommen

Microsofts Directory-Services basieren auf Exchange-Technik

Wie aus Kreisen der Gates-Company vergangene Woche verlautete, wird DSF auf der ExchangeEngine aufbauen. Konkret heisst dies, dass die X.500-Messaging-Erweiterungen des ExchangeDirectorys in das Verzeichnis von Cairo uebertragen werden. Damit hat Microsoft endgueltig Geruechte aus der Welt geschafft, wonach fuer die geplanten Directory-Services eigens ein neues Verfahren entwickelt werden sollte.

Bei Novell, mit seinen Netware Directory Services (NDS) auf dem Sektor Verzeichnisdienste fuehrend, reibt man sich nach dem Microsoft-Dementi erfreut die Haende. Die Strategen in Provo sehen in der Entscheidung, DFS auf dem Exchange-Code aufzubauen, Vorteile fuer ihr Geschaeft. Nach Ansicht der Novell-Entwickler ist das Directory in Exchange nicht stabil genug, um weltweite Verzeichnisse fuer Enterprise Networks zu erzeugen. Damit, so kalkuliert das Novell-Management, werde der Bedarf fuer NDS in NT- Umgebungen steigen. NDS soll bis Ende 1996 auf NT portiert werden und in einer entsprechenden Version 1997 offiziell auf den Markt kommen.

DFS, in das NT-Anwender grosse Erwartungen setzen, ist Bestandteil von Cairo. Die NT-Klientel erhofft sich in erster Linie eine Antwort Microsofts auf Konkurrenzprodukte wie Novells NDS oder Streettalk von Banyan. Der objektorientierte NT-Nachfolger Cairo, urspruenglich bereits fuer 1995 angekuendigt, soll im Laufe des naechsten Jahres auf den Markt kommen. DFS wird das Domain-Konzept von Windows NT abloesen und stellt dann, ebenso wie NDS, eine replizierte Datenbank dar. Dadurch erhalten Anwender mit nur einem Login Zugriff auf alle Ressourcen im Netz, egal auf welchem Server sie sich befinden oder wo sie lokalisiert sind.