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03.10.1997 - 

Der Weg von Gates in die Unternehmens-DV führt über die IBM

Microsofts Enterprise-NT fehlt es am Grundgerüst

Bereits Anfang des Jahres hatte der Windows-Produzent die Werbetrommeln für eine spezielle Enterprise Edition von Windows NT für große Unternehmen gerührt. Doch während die Lösungen noch im September dieses Jahres "das Licht der Welt" erblicken soll, befindet sich die für die Anbindung des Betriebssystems an IBMs Transaktionssystem CICS erforderliche Technologie offensichtlich noch in der Schublade.

Das Tool für die Anbindung an die IBM-Lösungen CICS und IMS sollte, so Microsofts Versprechen am Anfang des Jahres, ursprünglich schon Mitte 1997 am Markt sein. Mit Cedar hatte die Gates-Company ein Produkt angekündigt, das es Entwicklern in Zusammenarbeit mit dem hauseigenen Transaction Server gestattet, eine Verbindung zwischen Windows NT und IBMs Großrechnern zu gewährleisten.

Doch just auf dieses Produkt müssen Anwender wohl noch länger warten. Cedar wird in eine weitere Betatestphase geschickt, verlautet es neuerdings aus Microsoft-Kreisen. Zudem sei aller Wahrscheinlichkeit nach eine dritte Betaschleife nötig. Die Auslieferung des endgültigen Produkts steht mittlerweile nicht mehr fest.

"Die Welt der Transaktionssysteme gehört nach wie vor der IBM", konstatiert Dwight Davis, Herausgeber des Newsletters Windows Watcher aus Redmond. "Sollte sich Microsoft wirklich als Anbieter im Transaktions-Bereich etablieren wollen, muß erst die Anbindung an Großrechner-Applikationen gewährleistet werden". Die Gates-Company lasse sich in diesem Zusammenhang schlichtweg zu lange Zeit, um ein akzeptables Produkt auf den Markt zu bringen.