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10.08.2001 - 

CRM waren Grund für die Übernahme

Microsofts Great-Plains-Strategie

MÜNCHEN (IDG) - Bei der Übernahme des ERP-Anbieters Great Plains im vergangenen Winter hatte es Microsoft offensichtlich besonders auf dessen Module für das Customer-Relationship-Management (CRM) abgesehen.

Wie Microsoft-Manager Jeff Raikes jetzt vor US-Finanzanalysten erklärte, sei die Akquisition als Mittel zu verstehen, um im CRM-Markt für kleine und mittelständische Betriebe Fuß zu fassen. Jede Business-Lösung setze künftig Web-Fähigkeiten inklusive kundenorientierter Funktionen voraus, doch gerade diese Klientel habe große Schwierigkeiten mit der Umsetzung von neuen Geschäftsprozessen. Der für Great Plains zuständige Microsoft-Mann Doug Burgum ergänzte, dass man unter der Bezeichnung "Small Business Manager" eine spezielle Version der Great-Plains-Software für Unternehmen mit bis zu 25 Angestellten plane. Ebenso arbeite sein Team derzeit an einer Enterprise-Variante mit funktionalem Schwerpunkt in den Bereichen Vertrieb und Logistik (Supply-Chain-Management). Beide Produkte seien jeweils als Gesamtlösung integrierter Front- und Back-Office-Applikationen inklusive Business Intelligence und anderer Dienste zu sehen. Die Entwicklung des Great-Plains-Produkts werde auf Basis von .NET fortgesetzt, wobei spezielle Funktionen für einzelne Branchen von unabhängigen Softwarehäusern entwickelt würden.