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10.02.1995

Microsofts Interesse an weiteren 16-Bit-Anwendungen ist gering Visual Basic: 32-Bit-Version erscheint erst mit Windows 95

SAN MATEO (IDG) - Entwickler von Microsofts "Visual Basic" werden auf ein neues 32-Bit-Upgrade der Programmiersprache noch warten muessen. Das Entwicklungs-Tool wird erst zusammen mit Windows 95 auf den Markt kommen. 16-Bit-Versionen des Utilities spielen bei Microsoft offensichtlich keine Rolle mehr.

Waehrend Visual Basic 4.0 urspruenglich noch fuer das erste Quartal 1995 versprochen war, gilt nun offiziell der gleiche Auslieferungstermin wie fuer Windows 95. Das 32-Bit-Betriebssystem ist - nach wiederholten Aufschueben - fuer den August dieses Jahres vorgesehen. Microsoft plant, das Programmierwerkzeug als exklusives Entwicklungs-Tool fuer Windows-95-Applikationen anzubieten, begruendete Jon Roskill, Visual-Basic-Product-Manager bei Microsoft, die Wartezeit.

Ferner werde die Gates-Company kuenftig keine weitere 16-Bit- Ausfuehrung von Visual Basic fuer Windows 3.1 bereitstellen. Vielmehr ueberarbeite der Softwaregigant aus Redmond das Release 4.0 fuer 16-Bit-Code sowie vorhandene Visual-Basic-Erweiterungen. "Wir haben Visual Basic 4.0 eindeutig als 32-Bit- Entwicklungsumgebung positioniert", so Roskill. Obwohl das Tool auch fuer den Einsatz in 16-Bit-Umgebungen geeignet sei, "soll es Kunden beim Umstieg auf die 32-Bit-Architektur unterstuetzen".

Damit hat Microsoft einen Schlussstrich unter die Diskussionen ueber eine 16- und 32-Bit-Ausfuehrung von Visual Basic gezogen. Der Softwaregigant musste seit einiger Zeit Kritik hinnehmen, er draenge Entwickler dazu, 32-Bit-Code zu erstellen, um die eigenen 32-Bit- Betriebssysteme attraktiver zu machen. Eine aehnliche Strategie habe Microsoft bereits mit Visual C++ 2.0 verfolgt, in dem ein neuer 32-Bit-Compiler integriert ist, analysiert die CW- Schwesterpublikation

"Infoworld". Aeltere 16-Bit-Compiler von Visual C++ wuerde die Gates-Company nicht mehr weiterentwickeln.