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29.05.1998 - 

Exchange erstmals mit höheren Verkaufszahlen als Lotus Notes

Microsofts Messaging-Software wechselt auf die Überholspur

"Exchange hat seine installierte Basis im vergangenen Jahr vervierfacht, Notes nur knapp verdoppelt", schildert Eric Arnum von "Electronic Mail and Messaging Systems". Ausschlaggebend für das überdurchschnittliche Wachstum der Exchange-Verkaufszahlen war offensichtlich die neue Version 5.5, die ihre Vorgänger deutlich an Skalierbarkeit übertrifft. Auch die Positionierung von Exchange als E-Mail-System, auf das sich noch Groupware-Funktionen daraufsetzen lassen, könnte zu seiner Beliebtheit beigetragen haben.

Zumindest legt das der Fall der Firma Saunder Woodworking in Archbold, Ohio, nahe, die ihr Lotus-"cc:Mail"-System durch Exchange ersetzen wird. "Wir wollten unser E-Mail-System erneuern. Das Dokumenten-zentrierte Design von Notes schien uns dazu wenig tauglich", begründet Technology Service Manager Phil Rupp die Entscheidung. Geplant sind derzeit 700 Exchange-Arbeitsplätze. Wenn Groupware-Funktionalität benötigt wird, läßt sich Exchange durch Produkte von Drittherstellern ergänzen. Zu möglichen Workflow-Add-ons gehören beispielsweise der "Workfolder" von Eastman Software in Billerica, Massachusetts, und "Keyflow" von Keyfile in Nashua, New Hampshire.

Mit den Worten von Arnum: "Exchange ist Messaging jetzt und Groupware später." Notes dagegen bedeute gleich kaufen und dann lernen. Bei der Unilever North America Foods in Englewood Cliffs, New Jersey, ist E-Mail mittlerweile eine unternehmenskritischere Anwendung als Groupware. Die Firma will für E-Mail künftig Microsofts "Outlook"-Client einsetzen statt Notes, aber einige tausend Benutzer (von 30000) behalten das Lotus-Produkt als Groupware-Applikation. Trotz der rasant steigenden Verkaufszahlen von Exchange hat Microsoft die IBM-Tochter in diesem Segment noch lange nicht überrundet, was die gesamte installierte Basis betrifft: "Exchange kommt frühestens im dritten Quartal 1999 an Notes heran", schätzt Arnum.