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Kooperation wird ausgebaut


15.10.1999 - 

Microstrategy übernimmt NCRs Olap-Division

MÜNCHEN (CW) - Der Analysespezialist Microstrategy und NCR, Anbieter von Data-Warehouse-Lösungen, wollen ihre Kräfte besser ein- und aufteilen. So kauft Microstrategy dem Partner für 14 Millionen Dollar in Aktien dessen Olap-Division ab. NCR möchte im Rahmen eines OEM-Abkommens über rund 27 Millionen Dollar Microstrategy-Produkte ins Portfolio aufnehmen.

NCR verabschiedet sich vom Markt für Online Analytical Processing (Olap). Auf der diesjährigen US-Anwenderkonferenz in Orlando gab der Hersteller bekannt, seine "Teracube"-Engine sowie alle dazugehörigen Entwickler an Microstrategy abzutreten. Der Käufer will das hinzugewonnene Know-how nutzen, um neue Olap-Technologien zu entwickeln. So ist laut Sanju Bansal, Chief Operating Officer von Microstrategy, schon zum kommenden Frühjahr mit einer an die eigene Plattform angepaßten Version von Teracube zu rechnen. Die künftigen Produkte will der Analysespezialist dann eigenständig vermarkten, aber auch an NCR lizenzieren.

In einem separaten OEM-Abkommen gaben die langjährigen Partner außerdem bekannt, daß NCR künftig Microstrategys Produktfamilie und Services für "Intelligent E-Business" zusammen "mit der eigenen Warehouse-Datenbank "Teradata" und seinen Kunden-Management-Produkten vertreiben will.

Mehr Skalierbarkeit für Teradata unter NT

Zusätzlich kauft Microstrategy von NCR für elf Millionen Dollar eine Data-Warehouse-Lösung für sein Internet-Portal www.strategy.com, das nach eigenen Angaben das erste Personal Intelligent Network seiner Art darstellt.

Parallel zu den strategischen Ankündigungen war auf der Konferenz auch erstmals die neue Version 3.0.1 von Teradata für Windows NT zu sehen. Diese bietet laut Hersteller dank der neu eingesetzten "Bynet"-Technologie für massiv-paralleles Processing (MPP) eine höhere Skalierbarkeit und Zuverlässigkeit für Data-Warehouse-Systeme unter NT. Bei MPP-Maschinen stellen die einzelnen Prozessoren je einen Rechenknoten dar. Diese sind über Hochgeschwindigkeitsverbindungen zu einem CPU-Netz verkettet. Die einzelnen Prozessoren sind dabei in der Regel nicht mit I/O-Subsystemen verbunden. Vorteil dieser Rechnerarchitektur ist, daß sie sich vergleichsweise leicht auf bis zu mehrere tausend Prozessorknoten skalieren läßt. Der wesentliche Nachteil von MPP-Systemen besteht darin, daß Software-Anwendungen, die diese Maschinen voll ausnutzen sollen, an deren Message-Passing-Architektur angepaßt beziehungsweise neu geschrieben werden müssen. Darüber hinaus generieren solche MPP-Architekturen durch ihr Message-Passing-Verfahren einen erheblichen Overhead, was sich wiederum auf die Gesamtleistung des Systems auswirkt.