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23.08.2007

Microtool forciert SOA und Web

Die Modellierungswerkzeuge von "Objectif 7.0" bieten Entwicklern neue Möglichkeiten, Anforderungen von Prozessen in technische Konzepte umzusetzen.

Die Berliner Microtool GmbH hat die Version 7.0 von Objectif veröffentlicht. Das Werkzeug unterstützt jetzt zusätzlich zur Unified Modeling Language (UML) die Geschäftsprozessmodellierung in der Business Process Modeling Notation (BPMN). Speziell für die SOA-Entwicklung (Service-orientierte Architekturen) fin-den sich in der neuen Version Funktionen zur Orchestrierung von Geschäftsprozessen mit Web-Services auf grafischem Niveau. Unterstützt wird die Generierung von WS-BPEL 2.0 und WSDL sowie das WSDL-Reverse-Engineering. Für die SOA- und Web-Entwicklung stehen außerdem neue Modelltransformationen zur Verfügung. Sie automatisieren laut Microtool den Schritt von der fachlichen zur technischen Architektur einer Anwendung und basieren auf den Konzepten von Model-driven Architecture (MDA) und Model-driven Development (MDD).

Per Modelltransformation kann beispielsweise eine vom Anwender entworfene Facharchitektur aus Geschäftsprozess-, Service-, Entity- und Präsentationsmodellen maschinell in eine technische Architektur aus EJB 3.0 Session Beans, Entity Beans, Java Server Faces, WS-BPEL 2.0 und WSDL überführt werden. Aus den fachlichen Modellen entstehen dabei technische UML-Modelle mit Code. Das Werkzeug bringt nicht nur vorbereitete Modelltransformationen mit. Es unterstützt laut Hersteller auch die Entwicklung von anwendereigenen Transformationen. Um die Einführung dieser neuen Automatisierungstechnik möglichst leicht zu gestalten, können solche Modelltransformationen in Objectif weitgehend automatisiert mit der UML und in einer gängigen Programmiersprache entwickelt werden. Damit sei der Anwender in der Lage, so Microtool, das Werkzeug zu einer Art Software-Factory für die automatisierte Entwicklung ganzer Anwendungsfamilien individuell zu erweitern.

Neue Produktstruktur neue Preise

Objectif 7.0 wird unter anderem als Eclipse-Edition für die Java-Entwicklung und als Visual-Studio-Edition für die Entwicklung in C# angeboten. Beide Editionen gibt es jetzt in den drei Varianten Professional, Standard und Personal zu günstigeren Preisen. Die Professional-Variante ist auf den Multi-User-Betrieb in mittleren und großen Projekten ausgerichtet. Sie bietet volle UML-, BPMN- und MDD-Unterstützung für die Entwicklung von SOA-, Web- und Client-Server-Anwendungen in Java beziehungsweise C#. Arbeitsplatzlizenzen dieser Variante sind für 990 Euro zu haben.

Die Standard-Variante ist die Einsteigerlösung für kleinere Teams. Es handelt sich um eine Single-User-Version ohne BPMN und mit Einschränkungen bei MDD. Eine Arbeitsplatzlizenz kostet hier 490 Euro. Die Personal-Variante wendet sich an Einzelanwender und ist eine kompakte Lösung für kleine Entwurfs- und Programmieraufgaben. Sie unterstützt die UML-Modellierung, die Dokumentation, das Round Trip mit Eclipse beziehungsweise Visual Studio im Single-User-Betrieb und ist kostenlos. (ue)