Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

27.08.1982 - 

Hitex-System für Programmtests:

Mikro gibt Blick in Prüfung frei

KARLSRUHE (hh) - Über einen Personal Computer kann der Anwender letzt in sein zu testendes System hineinschauen und die Programme für Mikroprozessoren in Steuerungs- und Automatisierungssystemen abchecken.

Die Hitex Systementwicklung GmbH aus Karlsruhe ermöglicht diesen "Blick ins Innere" durch ihr neues Produkt "Teletest". Bisher, so beschreiben die Karlsruher die Vorgeschichte ihres Systems, sei das Austesten dieser Programme entweder durch die Verwendung von In-Circuit-Emulatoren oder integrierten Testmonitoren vonstatten gegangen. Hier nun werde ein Personal Computer über eine serielle Datenleitung (V.24) mit dem zu testenden System verbunden.

Die Adaption an den Prüfling erfolge über eine Zusatzplatine, die anstelle des Prozessors in den Sockel eingesteckt wird, und die den Prozessor des zu testenden Systems, eine V.24-Schnittstelle, einen PROM-Speicher und ein V.24-Treiberprogramm enthält. Derzeit laufe das Teletest-Programm unter CP/M auf einem ITT-3030-Rechner, könne jedoch auch an andere Systeme angepaßt werden. Es gebe das Hitex-Produkt für die Prozessoren 8085 und Z80, jedoch seien, so die Hitex-Aussage, Anschlüsse für weitere Prozessoren in der Planung.

Teletest enthält über zwölf verschiedene Funktionen, so zum Beispiel das Setzen von Adreßstopps an beliebigen Programmstellen. Auch Anzeigen und Verändern von Register- und Speicherinhalten sei möglich. Vom Personal Computer aus könne das Programm zu jeder Zeit unterbrochen werden und zudem in Einzelschritten oder im Dauerlauf mit Echtzeitbedingungen ausgeführt werden. Die Festlegung von maximal vier "Speicherfenstern" sichere die Überwachung von Datenbereichen im Testlauf.