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01.10.1982 - 

Untersuchung des Berliner Instituts für Arbeitsforschung:

Mikro-Handhabung wird ergonomischer

MÜNCHEN (VWD) - Nicht nur technisch, sondern auch ergonomisch haben sich die Mikrocomputer innerhalb kurzer Zeit fortentwickelt. Die Bildschirme der neueren Geräte sind den vergleichbaren DV-Terminals nicht nur ebenbürtig, sondern zum Teil überlegen.

Dies ist das Fazit einer Untersuchung des Ergonomic Institut für Arbeits- und Sozialforschung, Berlin. In die Untersuchung wurden vier aktuelle Systeme einbezogen: Commodore CBM 8000, Apple III, Sirius I sowie IBMs Personal Computer.

Die beste Zeichenqualität wiesen die Bildschirme der Mikros von Sirius und IBM auf. Beide arbeiten mit einer 12-Zoll-Bildröhre (rund 800 Punkte pro Zeile). Der mit einem Filter entspiegelte Bildschirm des Sirius-Rechners erreicht laut Studie eine Leuchtdichte von 67 Candela pro Quadratmeter ohne Verlust an Zeichenschärfe, während das IBM-Gerät invers dargestellte Felder bis zu einer Leuchtdichte von 180 Candela pro Quadratmeter flimmerfrei abbildet.

Die getrennte Tastatur sei Standard geworden (nur Apple und Commodore bieten noch eine ins Gehäuse integrierte Tastatur an), die Tastenabstände nach DIN 2139 würden eingehalten. Ebenso erfüllten die Bauhöhen ergonomische Gesichtspunkte (IBM 30 Millimeter, Sirius 45, Apple 70 und Commodore 100). Einen getrennten Zehnerblock haben alle untersuchten Modelle, zusätzlich sind die IBM- und Sirius-Computer mit frei programmierbaren Funktionstasten ausgerüstet.

Apple biete zusäzlich zu Matrix- und Typenraddruckern einen Thermodrucker an, der Matrixdrucker von Sirius lasse sich an die jeweiligen Benutzeranforderungen anpassen (schnelles Drucken oder Schönschrift).

Die Bildschirme der Sirius- und IBM-Mikros sind getrennt aufstellbar, könnten aber auch auf der Zentraleinheit plaziert werden, ohne die von der DIN-Norm geforderte maximale Höhe der obersten Bildzeile zu überschreiten. Lediglich das Commodore-Modell besteht aus einem einzigen Gehäuse.

Der Bildschirm des Apple II ist zwar auf der ZE montiert, kann jedoch bei Bedarf auch anders aufgestellt werden.