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28.05.1976 - 

IMP-16 C steuert Mischanlage:

Mikro mixt 3000 Farbtöne

MÜNCHEN - Ein mikroprozessorgesteuertes Farb-Misch-System für den Einsatz in Unternehmen der Metallwaren- oder Farbenbranche wurde von der Advanced Electronics Development Inc., Chester (USA), entwickelt.

Das System -basieren auf dem Mikroprozessor IMP-16C von National Semiconductor - kann durch Kombination von 12 Pigmenten mit jeweils einer von drei Grund-Farben, bis zu 3000 Standard-Farbmischungen erzeugen. Das Mischungsverhältnis wird über Lochkarten gesteuert. Tests haben ergeben, daß mit der neuen Methode die Misch- und damit die Farbgenauigkeit gegenüber bisherigen Verfahren um einen Faktor verbessert wird, der größer als 10 ist.

Kommunikation per Bildschirm

Bedient wird das Farben-Misch-System von einer einfachen Schalttafel aus, die mit einem, 18-Zeichen-Monitor ausgerüstet ist (Burroughs Self-Scan Alphanumeric Display). Zu Beginn eines normalen Arbeitsganges erscheint auf der Anzeige das Signal "ready". Daraufhin gibt der Bediener eine Lochkarte für die gewünschte Farbe ein und stell einen Kanister unter die Düse. Nachdem die Karte gelesen wurde, veranlaßt der IMP-16C das Abfülen der exakten Mengen der benötigen Pigmente. Dabei wird zusätzlich die Größe des Behälters (das Fassungsvermögen darf zwischen 0,2 und 20 Litern schwanken) berücksichtigt. Danach erscheint auf der Schalttafel die Anzeige "remove can". Bevor diese Anweisung nicht befolgt ist, kann kein neuer Arbeitsgang begonnen werden.

Automatische Fehlanzeige

Jede Unkorrektheit wird vom System sofort angezeigt: Wenn etwa der Bediener die Lochkarte falsch eingibt, veranlaßt der Mikroprozessor die Anzeige "card backwards" und verhindert ein Weiterarbeiten. Wenn kein Kanister auf dem vorgeschriebenen Platz steht, wird der Arbeitsablauf ebenfalls blockiert. Sollte irgendein Fehler am Ventil-System auftreten, erscheint auf dem Monitor umgehend die entsprechende Fehlermeldung.

Der IMP-16C kontrolliert ferner die Pigmenthöhe in den Tanks, und zwar über innen angebrachte Detektoren, die das Absinken des Flüssigkeitspegels als Druckschwankung registrieren. Ist die erforderliche Minimalhöhe unterschritten, erfolgt zum Beispiel die Anzeige "red oxide low".