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07.11.1980 - 

Strategic-Studie über bundesdeutschen Daten- und Textverarbeitungsmarkt:

Mikrocomputer der Zukunft die Renner

SAN JOSE (gr) - Auf unserem Daten- und Textverarbeitungsmarkt ist was los. Rund 38 Prozent des Europa-Absatzes von DV- und TV-Geräten wird in der Bundesrepublik abgewickelt. Diese Ansicht vertritt die Strategic Business Services Inc., San José/Kalifornien. Frühere Voraussagen über die Entwicklung des Mikrosomputer-Marktes erwiesen sich ihrer Ansicht nach bald als konservativ, der TV-Bereich war in den Prognosen zu gut weggekommen.

Wachstum und Größe des bundesdeutschen Daten- und Textverarbeitungsmarktes zogen nach den Untersuchungen der Strategic ungewöhnlich viele Wettbewerber an. Als Folge der harten Konkurrenz sanken die Preise unter das Niveau anderer Länder, was seinerseits wieder die Automation in der Bundesrepublik vorantrieb.

Von den insgesamt Ende 1979 in der Bundesrepublik installierten 126000 Computern entfielen nur 4000 auf Großrechner. Es gab 72000 Mini- und 50000 Mikrorechner. Nach den Berechnungen der Strategic wächst der Mikrocomputermarkt am stärksten. 1980 werden wahrscheinlich 33000 Einheiten verkauft. Sie stellen 62 Prozent des Gesamtmarktes, gemessen in verkauften Einheiten, dar.

Gemessen an der Stückzahl wird sich der Bürorechnermarkt bis 1985 auf 160000 Einheiten verdreifachen, wertmäßig auf 1,08 Milliarden Dollar verdoppeln Obwohl auf Mikrocomputer bis dahin nur 45 Prozent des Installationswertes entfallen, werden sie anzahlmäßig auf 75 Prozent der verkauften Einheiten wachsen.

Im laufenden Jahr sollen in der Bundesrepublik 9000 TV-Automaten verkauft werden, prognostiziert die Markfforschungsgesellschaft, die sich eigenen Angaben zufolge auf die Gebiete Kleinrechner, Büro der Zukunft Daten- und Textverarbeitung spezialisiert. Ende 1980 würden damit 61000 Einheiten in der Bundesrepublik installiert sein. Bis 1985 verdoppeln sich Installationszahl und -Wert. Dabei bleibe der durchschnittliche Verkaufspreis der Geräte nahezu konstant.

Wegen des größeren Gewichtes, das in der Bundesrepublik der Ergonomie zukomme, hätten sich die einheimischen Hersteller gegenüber den USA ihren Marktanteil gesichert.