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11.01.1985 - 

Industriellenvereinigung fordert:

Mikroelektronik nicht verteufeln

WIEN (apa) - Gegen die Verteufelung der Mikroelektronik als Jobkiller wandte sich die Industriellenvereinigung bei der Präsentation einer Umfrage. Die österreichischen Unternehmen müßten sich optimistisch den Fragen des Strukturwandels stellen.

Die Forderungen der Arbeitnehmervertreter nach erweiterter Mitbestimmung bei Rationalisierungsinvestitionen wies Professor Herbert Krejci, Generalsekretär der Industriellenvereinigung, in diesem Zusammenhang zurück. Es handle sich um "ideologisch motivierte Wünsche einer Veränderung der Entscheidungsstrukturen in den Unternehmen". Krejci wandte sich ferner gegen gesetzliche Regelungen bezüglich des Einsatzes der Mikroelektronik und sprach sich für Vereinbarungen auf Sozialpartnerebene aus. Die Studie will die Iridustriellenvereinigung als Basis für Fachgespräche mit dem ÖGB verwenden.

Dr. Wolfgang Tritremmel von der sozialpolitischen Abteilung der

VÖI resümierte, daß die moderne Technik zur Verbesserung der menschlichen Leistung beitrage, ohne jedoch Menschen zu ersetzen. Ferner entstünde höhere Arbeitszufriedenheit und ein Trend zu langfristiger Arbeitssicherheit. Lorenz Fritz, Direktor der ITT Austria, äußerte in der Diskussion die Meinung, der Strukturwandel in der Elektronikindustrie ermögliche es, den Stand der Arbeitskräfte zu halten. Neueinstellungen in großem Umfang seien jedoch nicht zu erwarten.