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22.11.1985 - 

Durch innovationsfreundlichen Rahmen die Nase vorn:

Mikroelektronik prägt Wachstumschancen

STUTTGART (CW) - Wachstumskraft und Mitarbeiterzahl ganzer Branchen werden künftig vom Einsatz der Mikroelektronik bestimmt sein. Bisher geschaffene Anwendungsmöglichkeiten sind bei weitem nicht ausgeschöpft, erklärte Professor Dr. Jürgen B. Donges, Vizepräsident des Instituts für Weltwirtschaft an der Universität Kiel. Die Rolle der Förderung trete zurück.

Der ständig verbesserte Austausch von Informationen wird den Großunternehmen zunehmend das faktische Informationsmonopol nehmen, so eine weitere These des stellvertretenden Institutsleiters auf der Herbsttagung der deutschen Gruppe der Internationalen Handelskammer in Stuttgart. Diese Verfügbarkeit von Informationen werde kleine und mittlere Betriebe beim Aufspüren von Marktnischen unterstützen. Insgesamt werde sich der technische Fortschritt beschleunigen. Dabei seien vermutlich keine schubweisen Bewegungen zu erwarten, sondern überschaubare Schritte, was nach Meinung von Donge die Akzeptanz verbessern müßte. Auch der internationale Wissenstransfer dürfte intensiver werden.

Spitzenreiter im High-Tech-Rennen bringen besonders innovationsfreundliche Rahmenbedingungen hervor. Im weltweiten Innovationswettbewerb liegen demnach nicht unbedingt jene Länder vorn, "die massive staatliche Förderung im marktnahen Bereich betreiben und alles auf die Karte organisierter Großprojekte setzen". Die Suche nach Neuem könne man allerdings erleichtern. Dabei werde es aber zunehmend darauf ankommen, eine wachstumsfreundliche Atmosphäre zu schaffen, in der genügend Anreize für Unternehmensgründungen bestehen.