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19.05.1978 - 

Siemens erobert 15 Prozent des westeuropäischen Marktes:

Mikros ein Wachstum von 200 Prozent prophezeit

MÜNCHEN (ee) - Binnen zweier Jahre eroberte sich die Siemens AG als Mikrocomputer-Anbieter 15 Prozent des westeuropäischen Marktes, der nach Schätzungen der Münchner 1977 ein Volumen von etwa 178 Millionen Mark hatte. Auf dem Weltmarkt, der sich, so übereinstimmend die Marktprognosen für die nächsten drei Jahre, von 900 Millionen Mark (1977) auf drei Milliarden Mark ausweitet, hofft die Siemens AG mit den Ein-Chip-Rechnern 8048 und der Universal-Familie 8080/8085 zu reüssieren. Wichtiger Umsatzträger soll auch die Mikroprozessoren-Serie 2900 werden, zu denen sich 1979 16-Bit-Mikros gesellen sollen.

Im Vergleich zum Gesamtmarkt der Integrierten Schaltungen rechnen die Siemens-Strategen mit einem überdurchschnittlichen Wachstum der Mikroprozessoren. Während sich der IS-Weltmarkt in den nächsten vier Jahren von 8 Milliarden auf 15 verdoppeln wird, dürfte der darin enthaltene Anteil von Schaltungen für Mikroprozessoren von heute 600 Millionen Mark um mehr als 200 Prozent auf 2 Milliarden Mark in 1981 steigen. Die gleiche Steigerungsrate werden Systembausteine erleben, zu denen Entwicklungssysteme und Mikrocomputer auf Flachbaugruppen zählen. Diesem Sektor prognostiziert Siemens einen Anstieg von 300 Millionen auf 1 Milliarde Mark.

Neben diesen Schwerpunkten bei Mikrocomputer-Bauelementen ist ein - anfänglich stark unterschätzter - Markt für Single- und Multiboard-Computer sowie Entwicklungshilfssysteme entstanden. Dieser Markt ist zur Zeit etwa halb so groß wie der Markt für Mikrocomputer-Bauteile.