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Informationsveranstaltung in Hannover:


22.02.1985 - 

Mikros für die öffentliche Verwaltung

HANNOVER (pi) - Über die Anwendungsmöglichkeiten der Mikrocomputer im kommunalen Bereich informierten sich rund 40 Führungskräfte der kommunalen Datenzentralen Niedersachsens sowie Vertreter der Kommunalen Spitzenverbände, des Innenministeriums und der Verwaltungsfachschule Ende Januar in Hannover.

Sachbearbeiter aus den Stadtverwaltungen Melle und Hannover führten vor, wie sie ihre Arbeit mit diesen Kleinstcomputern unterstützen. Deutlich wurden die Leistungsgrenzen, aber auch die Vorteile für den Sachbearbeiter am Arbeitsplatz herausgestellt. Terminkalender, Wiedervorlage, kleinere Verfahren wie zum Beispiel Textverarbeitung, Schülerdatenverwaltung und ähnliches sind mit den Geräten und entsprechender Anwendungssoftware möglich. Die von den kommunalen Datenzentralen seit Jahren angebotenen und im Einsatz bewährten Verfahren können auf den Kleincomputern wegen der Leistungsbeschränkung nicht eingesetzt werden.

Die kommunalen Datenzentralen haben erkannt, daß der Mikrocomputer auch in der öffentlichen Verwaltung mehr und mehr Eingang finden wird. Sie sind gerne bereit und in der Lage, Verwaltungen über die Einsatzmöglichkeiten zu beraten. Daß die Integration der Kleincomputer zu den zentralen Computern aber nicht ganz einfach, oftmals überhaupt nicht möglich ist, kam in dem Referat eines Unternehmensberaters deutlich zum Ausdruck.

Mikros verschiedener Hersteller wurden bereits im Einsatz getestet. Einige Datenzentralen haben sich schon für bestimmte Produkte entschieden und empfehlen diese bei einem gewünschten Einsatz. Aus Sicht der kommunalen Datenzentralen bleibt nur zu hoffen, daß die Hersteller zukünftig etwas mehr für die Datensicherheit und den Datenschutz tun.

Die Informationsveranstaltung hatte das Kommunale Modellrechenzentrum Lüneburg veranstaltet.