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09.03.1984 - 

Hamburg errichtet Luftüberwachungsnetz:

Mikros geben Smog-Alarm

HAMBURG (pi) - Ein Luftmeßnetz errichtet Siemens im Auftrag des Hamburger Senats in der Elbestadt. Die Meßstationen werden mit einem Mikro MC210 zur örtlichen Meßwerterfassung und Datenvorverarbeitung ausgerüstet sein. Das gesamte Netz mit 23 automatischen Luftüberwachungsstationen soll Ende 1984 fertiggestellt sein.

In der ersten Ausbaustufe wird zunächst aus Meßzentrale und vier Stationen ein Teilnetz errichtet, das bereits Anfang dieses Jahres in Betrieb genommen werden soll.

Sämtliche Meßstationen ermitteln die in der Luft enthaltenen Schadstoffe, wie Schwefeldioxid (SO2), Stickoxide (NO und NO2) sowie Staubkonzentrationen. Dreizehn der Meßstellen erfassen zusätzlich methanfreie Gesamt-Kohlenwasserstoffe, teilt Siemens mit. Einige Stellen messen darüber hinaus auch die Kohlenmonoxid-(CO-) und eine Meßstelle die Ozon-(03-)Konzentration. An zwei Stellen nördlich und südlich der Elbe werden ferner die meteorologischen Großen, Windgeschwindigkeit

relative Luftfeuchtigkeit gemessen. Die Meßeinrichtungen der 23 Meßstationen sind in Container von etwa 26 Kubikmeter Rauminhalt eingebaut. Die verschiedenen Stationen sind in einem Raster von vier Kilometer angeordnet.

Die in den Meßcontainern ermittelten Meßwerte der Schadstoffkonzentrationen werden in bestimmten zeitlichen Intervallen vom Prozeßrechner der Zentrale abgerufen, zwischengespeichert und nach den einschlägigen Bestimmungen zum Bundes-Immissionsschutz-Gesetz verarbeitet. Mit der Kontrolle möglicher Grenzwertüberschreitungen werden zugleich Voraussetzungen geschaffen, auch ein Smog-Alarm-System einzurichten.