Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

25.02.2015 - 

IT-Betrieb der Deutschen Bank

Milliarden-Auftrag für Hewlett-Packard

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Die Deutsche Bank hat HP mit einem Zehn-Jahres-Vertrag ausgestattet. Die Zahl der Server soll von 30.500 auf 22.000 sinken.

Henry Ritchotte, Chief Operating Officer (COO) der Deutschen Bank, will "die nächste Phase der Digitalisierung" seines Geldinstituts einleiten. Konkret: Die Frankfurter lagern die IT-Infrastruktur für das Groß- und Firmenkundengeschäft an HP aus. Der Dienstleister wird nach eigenen Angaben "bedarfsorientierte Rechenzentrumsleistungen" bereitstellen, das beinhaltet Betriebsplattform, Datenspeicherung und Hosting. Die Deutsche Bank verantwortet weiterhin IT-Architektur, Anwendungsentwicklung und Datensicherheit selbst.

Chief Operating Officer (COO) Henry Ritchotte von der Deutschen Bank, will "die nächste Phase der Digitalisierung" seines Geldinstituts einleiten.
Chief Operating Officer (COO) Henry Ritchotte von der Deutschen Bank, will "die nächste Phase der Digitalisierung" seines Geldinstituts einleiten.
Foto: Deutsche Bank

Neben dem offenkundigen Ziel, Kosten zu senken, spricht Ritchotte von einer moderneren und flexibleren Technologieplattform. Mit deren Hilfe will die Deutsche Bank neue Produkte und Dienstleistungen einführen.

22.000 statt 30.500 Server

HP will für das Geldhaus nun eine dedizierte Private Cloud-Umgebung in den bankeigenen Rechenzentren schaffen. Im Bereich Groß- und Firmenkundengeschäft arbeitet die Deutsche Bank derzeit mit 30.500 Servern. Nach Projektabschluss sollen es nur noch 22.000 Serverinstanzen, also inklusive virtueller Einheiten, sein. Es soll ein virtueller Ressourcenpool entstehen, den die Deutsche Bank dann flexibel einteilen kann. Etappenziel ist es, im ersten Jahr bereits 10.000 Server zu migrieren.

Der Vertrag umfasst nach Aussagen beider Partner ein Volumen von "mehreren Milliarden US-Dollar". Genauere Angaben werden nicht gemacht.

HP-CEO Meg Whitman spricht von einer "maßgeschneiderten HP-Helion-Lösung" für ihren Kunden. Diese basiert auf Open Stack.

Deutsche Bank/Infrastruktur-Outsourcing

Branche

Banken

Zeitrahmen

10 Jahre

Mitarbeiter

Keine Angabe

Aufwand

Mehrere Milliarden US-Dollar

Produkte

HP Helion

Dienstleister

HP

Einsatzort

Deutschland, weltweit

Internet

www.deutsche-bank.de, www.db.com

Newsletter 'Produkte & Technologien' bestellen!