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27.10.1995

Milliardenschwerer Servicekonzern entsteht Philips-Tochter C&P soll mit der BSO/Origin fusionieren

UTRECHT (CW) - Einer der groessten europaeischen IT-Konzerne entsteht in den Niederlanden: Die dort ansaessige Philips Electronics N.V. hat Plaene offengelegt, nach denen ihre Tochtergesellschaft Philips C&P (Communications and Processing Services) mit der BSO/Origin B.V., Utrecht, zu einer 10000-Mitarbeiter-Company verschmelzen soll.

Die unter dem Namen Origin firmierende Gesellschaft wird ihre Geschaefte zum 1. Januar 1996 aufnehmen. Philips wird an dem Unternehmen, dessen Jahresumsatz auf Anhieb 1,8 Milliarden Mark betragen soll, eine Mehrheitsbeteiligung von rund 80 Prozent halten. Das berichtet die Nachrichtenagentur "ANP".

Gegenwaertig besitzt Philips 41 Prozent der Anteile von BSO/Beheer, der Holding-Gesellschaft von BSO/Origin. Wie das "Handelsblatt" berichtet, hatte der Elektronikriese erst 1990 seine IT- Aktivitaeten an die damalige BSO veraeussert und sich voruebergehend mit einer Minderheitsbeteiligung von 15 Prozent an BSO/ Origin begnuegt. Diese wurde spaeter auf 41 Prozent aufgestockt.

In den Niederlanden sowie in Grossbritannien, Daenemark, Schweden, Portugal, Brasilien, Argentinien und Mexiko arbeitet BSO/Origin bereits seit einiger Zeit eng mit Philips C&P zusammen. Insgesamt 3300 der 10000 Mitarbeiter stammen von Philips C&P. Die Tochter des Elektrokonzerns engagierte sich bisher vor allem in den Bereichen RZ- und Netz-Management. BSO/ Origin befasst sich vorrangig mit Systemintegration, Entwicklungs-, Anwendungs- und Projekt-Management sowie Beratungsdiensten.

Bis die Origin mit ihrem operationalen Geschaeft beginnt, soll ein Lenkungsausschuss die Transitionsphase ueberbruecken. Dieses Komitee wird von Henk Cohen, dem Chief Executive Officer von BSO/Origin, geleitet.