22.01.2009 - 

Viren-Epidemie

Millionen von Rechnern mit Conficker-Wurm infiziert

Die "Conficker"-Epidemie breitet sich weiter aus: Mittlerweile sollen Millionen von Rechnern mit dem gefährlichen Wurm infiziert sein.

Die "Conficker"-Epidemie breitet sich weiter aus: Mittlerweile sollen Millionen von Rechnern mit dem gefährlichen Wurm infiziert sein. Das melden übereinstimmend das Bundesamt für Sicherheit und Informationstechnik (BSI) sowie die Sicherheitsspezialisten F-Secure und Panda Security. Laut dem spanischen Sicherheitsspezialisten, der weltweit zwei Millionen Rechner überprüft haben will, sind in Deutschland vermutlich bereits sieben Prozent aller PCs betroffen.

Der Conficker-Wurm breitet sich über mobile Datenübertragung aus.
Der Conficker-Wurm breitet sich über mobile Datenübertragung aus.

Der Wurm, der der auch "Downadup" oder "Kido" bezeichnet wird, verbreitet sich nicht wie üblich über das Internet und E-Mails sondern über befallene mobile Datenträger, wie Laptops und USB-Sticks. Wird ein solches infiziertes Gerät mit einem sauberen Gerät verbunden, wird der Wurm - über die "Autoplay"-Funktion des jeweiligen Betriebssystems angezeigt, in Form eines scheinbar harmlosen Ordners angezeigt. Ein Klick auf den Ordner reicht, um Conficker zu aktivieren. Laut F-Secure sei der Wurm derartig mächtig, dass er es Hackern problemlos ermögliche, befallene Rechner vollständig zu kontrollieren.

Betroffen sind laut den Sicherheitsexperten vor allem die Microsoft-Betriebssysteme Windows Vista und 7. Microsoft bietet bereits seit Ende Oktober 2008 ein Sicherheitsupdate - auf der Seite http://windowsupdate.microsoft.com können PC-Nutzer kontrollieren, ob ihr Rechner entsprechend aufgerüstet ist. (aro)

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