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31.01.2008

Mind-Mapping für Einsteiger

Schulze ist freier Autor der Website CIO.de und dem CIO-Magazin.

Mind-Mapping ist eine hilfreiche Methode, um Ideen und Gedanken zu strukturieren. In der Regel nutzt man dazu kommerzielle Software. Wer die Kosten für eine umfassende Lösung scheut oder auch nur einmal Mind-Mapping ausprobieren möchte, kann mit dem Open-Source-Tool "Freemind" (http://freemind.sourceforce.net) einsteigen. Das Werkzeug wurde in Java entwickelt und ist für Windows, Linux und MacOS X verfügbar, sofern dort die Java-Laufzeitumgebung von Sun Microsystems oder einer dazu kompatiblen Runtime installiert ist.

Wer bereits erste Erfahrungen mit einer kommerziellen Mind-Mapping-Lösung gemacht hat, findet sich in Freemind schnell zurecht. Dank eines Importfilters lassen sich bestehende Mind-Maps problemlos einlesen.

Einsteiger benötigen nur wenig Zeit, um Maps zu erstellen: Die Arbeit mit dem Programm fällt leicht, und erste Gehversuche gelingen im Wesentlichen intuitiv. Zum besseren Überblick bringt Freemind einige vordefinierte Stile für verschiedene Objektarten mit: Fragen, Aufgaben und andere Informationen können so einheitlich auf der Map gekennzeichnet werden. Eine umfangreiche Sammlung von Icons hilft dem Nutzer, Maps zu strukturieren und einzelne Punkte hervorzuheben. Zahlreiche Optionen bieten ferner die Export-Funktionen. Neben dem Freemind-eigenen Dateiformat können Maps als OpenOffice-Dokument, in HTML, XHML oder als Grafik gespeichert werden.

Funktional kann Freemind allerdings nicht in allen Bereichen mit kommerziellen Lösungen konkurrieren. So fehlt zum Beispiel die Möglichkeit, in Teams an gemeinsamen Maps zu arbeiten. Für den persönlichen Einsatz und für Gelegenheits-Mind-Mapper ist Freemind jedoch eine interessante und vor allem kostenlose Alternative, die zudem auf jeder Plattform funktioniert. (Jan Schulze)

CW-Fazit:

Freemind kann zwar mit kommerziellen Mind-Mapping-Tools nicht mithalten, bietet jedoch zahlreiche Basisfunktionen.