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14.03.1997 - 

Programmiersprache ohne Sprache

Mindmap 2.0 kommt ohne Compiler und Interpreter aus

Neben grafischen Oberflächen lassen sich nach Aussagen des Herstellers, der Mindmap Software Corp., Santa Clara, die hierzulande in Frankfurt vertreten ist, auch Client-Server-fähige Multimedia-, Datenbank-, Workflow-, Büro-, Intranet- und Internet-Anwendungen programmieren. Das Tool läuft auf allen Windows-Plattformen.

Mindmap entstand zu Beginn dieses Jahres aus der Mindware GmbH, Frankfurt, und der Mindmap LLC. Es ist Mitglied des Nasa Ames Research Technology Commercialization Center, einer Einrichtung, die die Vermarktung innovativer Technologien fördert.

Die Umgebung, die 1993 erstmalig an das deutsche Verteidigungsministerium ausgeliefert wurde, besteht aus Komponenten unterschiedlicher Komplexität. Diese lassen sich nicht verändern. Allerdings kann der Benutzer neue Komponenten bauen und auch Visual Basic Controls (VBX) in das System einbinden.

Eine Applikation läßt sich erstellen, indem ein Netz von Komponenten aufgebaut wird, die auf zugewiesene Ereignisse warten und Nachrichten an andere absetzen. Dabei muß der Entwickler weder eine Zeile Code schreiben noch generieren.

Mindmap 2.0, das Mitte März auf den Markt gelangen soll, gibt es in einer Enterprise- und einer Desktop-Version. Die letztere erlaubt weder verteilte Verarbeitung noch die Erstellung von "exe"-Dateien; sie kostet rund 300 Mark. Die Enterprise-Variante ist für rund 1500 Mark erhältlich.