Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

08.09.2000 - 

Mobile Devices/Kommentar

Mini-Apps integrieren

Handy-Designer und Software-Entwickler dürfen sich allmählich freuen. Schluß mit den coolen Gerätestudien extravaganter Handhelds, es darf an Umsetzung und Stückzahlen, an welt- und unternehmensweit einsetzbare Handy-Anwendungen gedacht werden, kurz Mini-Apps.

Sogar älteste Softwaregiganten stellen Schnittstellen zur Verfügung, und die traditionellen Telefonanbieter überflügeln sich gegenseitig mit Kooperationen, die alle auf das eine zielen: Mehrwertdienste für private, aber auch Unternehmenskunden. Ihre Bedrüfnisse werden ohnehin bald sehr ähnlich sein.

Besser war schon lange kein Markt mehr auf Expansion vorbereitet: Hierzulande sind die UMTS-Lizenzen vergeben; andere EU-Länder ziehen nach; Japan offeriert die ersten UTMS-basierten Dienstleistungen im Großraum Tokio. Innovative Reiseagenturen mit Standort Singapur mischen den hiesigen Markt per WAP-Handy auf.

Kein Rucksack mehr ohne Handy-Etui, kein Trolly ohne Laptop-Fach. Die Großeltern der Early Adaptors machen sich auf, die URLs ihrer Enkel unter "Favoriten" zu sortieren. Da ist der Schritt zum WAP-Handy für jedermann nicht mehr groß.

Dass es auf dem einen oder anderen Level des ISO-Sieben-Schichten-Referenzmodells der Kommunikation dennoch Blockaden geben wird, ist klar - beispielsweise bei den genannten Mini-Apps. Zu verlockend sind für die heutigen Marktführer die Aussichten, sich mit angeblichen De-facto-Standards das Wasser auf die eigenen Mühlen des Umsatzes zu leiten. Dieses Verhalten dürfte letztlich die Entwicklung in Richtung weltweit einheitliche Standardisierung zunächst einmal bremsen.

Aber so bleibt den IT-Abteilungen wenigstens ausreichend Zeit, sich auf das Paradigma "Mobile Kunden, mobilere Mitarbeiter" einzustellen. bi