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30.04.1976 - 

Ciba-Photochemie, Fribourg (Schweiz)

Mini für 30 Benützer

30.04.1976

In jüngster Zeit wird viel von der "neuen Rolle" der Minicomputer gesprochen.

Was es bisher an Beschränkungen gab (begrenzte

Programmierhilfen, wenige Datenbank-Systeme etc.), sei überwunden - niedrigere Kaufpreise und Betriebskosten werden als die deutlichsten Vorteile gegenüber mittleren und großen Universalrechnern genannt. Als ob es eine Entweder-Oder-Entscheidung wäre, wenn einem unabhängigen Minicomputersystem für den dedizierten Einsatz in einer Fachabteilung mit verarbeitungsintensiven Anwendungen der Vorzug gegeben wird?

FRIBOURG - Die Wissenschaftler in den Forschungsabteilungen der Ciba-Photochemie, Fribourg (Schweiz), arbeiten mit einem Minicomputer, der den Anforderungen der Benutzer hinsichtlich Programmiersprachen, Speicherkapazität und Terminal-Betriebsmöglichkeiten "in optimaler Weise gerechnet wird", wie Kurt Sager, Leiter des Ciba-Rechenzentrums für die wissenschaftliche Systemgruppe, erklärt. Es handelt sich um das Hewlett-Packard-System 3000, das für Multiterminal-Betrieb bei gleichzeitiger Anwendung mehrerer Programmiersprachen ausgelegt ist. Es wurde im Januar 1974 bei der Tochtergesellschaft der Ciba-Geogy-Corporation in Betrieb genommen.

Mit einem Jahresumsatz von über Milliarden sfr. und rund 75 000 Mitarbeitern gehört der Ciba-Geigy-Konzern zu den 50 größten Industrie-Unternehmen außerhalb der Vereinigten Staaten. Der

Unternehmensbereich Photochemie zählt zu den führenden Herstellern von Photomaterialien in Europa.

Das HP-System wird in der Produktforschung eingesetzt, um mathematische Modellrechnungen und Fertigungsprozeß-Simulationen durchzuführen.

Kurt Sager nennt als die hervorstechendsten Leistungsmerkmale des HP-Minicomputers:

-Einfache Job-Control-Sprache,

-Schneller Fortran-Compiler mit umfangreichen Diagnoseprogrammen,

- Dialogbetrieb während der Programmausführung,

- Einfache Segmentierung von Programmen.

Die Konfiguration umfaßt die CPU mit 96 K-Bytes Hauptspeicher, 3 Plattenstationen mit je 5 Mio. Bytes, Magnetbandeinheit, Kartenleser, Plotter, Calcomp), DFÜ-Schnittstelle (Anschluß an den Zentralrechner 370/155) sowie 5 Datenstationen -, eine davon dient der Ein-/Ausgabe von graphischen Darstellungen. Mit der Anlage arbeiten ständig 30 Benutzer.