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08.04.1988

MIPS Computer Systems und LSI Logic werden fortan im Bereich der 32-Bit-Mikroprozessoren zusammenarbeiten. Das langfristige Kooperationsabkommen sieht die Fertigung der gesamten MIPS-Produktfamilie vor, zu der unter anderem 32-Bit-Risc-Mikroprozessoren s

MIPS Computer Systems und LSI Logic werden fortan im Bereich der 32-Bit-Mikroprozessoren zusammenarbeiten. Das langfristige Kooperationsabkommen sieht die Fertigung der gesamten MIPS-Produktfamilie vor, zu der unter anderem 32-Bit-Risc-Mikroprozessoren sowie Gleitkommaprozessoren gehören. Ab dem zweiten Quartal 1988 will LSI Logic die Risc-Chips aus der MIPS-Entwicklung als Standardprodukte anbieten.

Die italienische Ing. C. Olivetti & Co. wird mit der amerikanischen Conner Peripher eine neue Gesellschaft zur Produktion von Winchesterplatten gründen. Das Unternehmen, an dem Olivetti 51 Prozent und Conner Peripher 49 Prozent halten werden, soll unter dem Namen Conner Peripher Europe firmieren und seinen Sitz in der Nähe der Olivetti-Headquarters in Ivrea haben. Bereits für Juli ist die Aufnahme der Produktion geplant.

Tandberg Data verhandelt mit IBM in den USA über einen Lieferauftrag für Datenspeichergeräte. Dabei handelt es sich um Magnetband-Kassettenlaufwerke der Serie TDC 3600 mit bis zu 155 MB Speicherkapazität, die zur Datensicherung in Computern eingesetzt werden. Wie Hans Lödrup, Vorstandsvorsitzender der Tandberg Data, erklärte, verhandelten derzeit insgesamt vier Hersteller weltweit mit IBM. Zwar liege das norwegische Unternehmen mit dem Preis der Speichergeräte deutlich über den Alternativen der US-Konkurrenten, doch sei man zuversichtlich, daß IBM den Qualitätsunterschied honorieren werde.

Tekserv, Tochter der MAI-Gruppe, übernimmt ab sofort die Vor-Ort-Wartung von Dataline-Produkten. Wartungsverträge können bei jeder Tekserv-Niederlassung und über Dataline abgeschlossen werden. Dataline wiederum arbeitet mittlerweile mit Dataproducts auf Corporate-Ebene zusammen. Grundlage ist ein Multi-Millionen-Dollar-Vertriebsvertrag, durch den sich Dataproducts Know-how und Vertriebspotential im nichtamerikanischen Raum sichern will. Besonderes Interesse gilt dabei dem Laserdruckerbereich. Beide Unternehmen schlossen darüber hinaus eine Master-Support-Vereinbarung für die USA ab. Dort wird Dataline die Applikationen und Softwareprodukte ausschließlich für Dataproducts-Laserprinter bereitstellen.

Intermec hat sein Vertragsverhältnis zu seinem Münchener Großhändler Unglaube geändert. Der US-Anbieter von Strichcode-Produkten ordnete an, daß Unglaube künftig bundesweit als autorisierter Händler der deutschen Tochter, Intermec Strichcode Systeme GmbH, Bad Homburg, tätig sein soll. Abgeschlossen wurde ein VAR (Value-Added-Reseller-)-Vertrag, demzufolge Unglaube nunmehr Strichcode-Produkte anbieten kann, die die DV-Systeme unterschiedlicher Hersteller zusammenfassen.

Texas Instruments hat einen Kaufvertrag für CAE-Systeme, Software und anwendungsspezifische Hardware von Daisy Systems unterzeichnet. Das Volumen des Geschäfts beläuft sich auf mehr als drei Millionen Dollar. Texas Instruments wird damit erstmals Daisy-Systeme für die Schaltschema-Erfassung, Simulation und Modellierung von anwendungsspezifischen integrierten Schaltungen (ASCI) und Systemdesign benutzen. Vereinbart wurde der TI-Kauf von Daisy-Produkten bis zum Ende dieses Jahres.